Trainingslager des RSV 54 Venusberg in den Winterferien in der JH Hormersdorf
Schon einer Tradition folgend fand auch 2008 in den vergangenen Winterferien ein Trainingslager des Radsportnachwuchses statt. Wie immer hatten wir in der Jugendherberge Hormersdorf die perfekte Unterkunft mit „Rundumversorgung“. Besonderen Dank diesmal an die Organisation in den ersten Tagen, als das Haus voll belegt war, aber unser Radsportnachwuchs bevorzugt behandelt wurde und am Personaltisch zu jeder Mahlzeit einen freien Platz fand. Des weiteren möchte ich mich auch bei allen Eltern, Omas und Opas ganz herzlich bedanken, welche ohne Frage zu jeder Zeit unterstützend zu Hilfe standen. Ob es Transportaufgaben, Betreuungszeiten, Radreparaturen, Einkaufshilfen oder Materialwagenfahrten waren, alle waren zu jeder Hilfe bereit. Nur dadurch war diesmal das Traininglager möglich, nochmals vielen Dank dafür.
Begonnen wurde diesmal freitags mit einem Athletikprogramm, ehe es dann mit dem Radtraining richtig in die Vollen ging.
Diesmal starteten wir mit der 7 jährigen Lisa-Marie Weder in der kleinsten Nachwuchsklasse, waren aber bis zur U19 besetzt was bedeutete, mehrere Trainingsgruppen waren abzusichern. Der kleinste Nachwuchs hatte diesmal die Mountainbikes dabei, was sich als gute Idee herausstellte. Durch die Umgebung der Jugendherberge und des Geyerschen Teiches konnten dort die Einheiten absolviert werden und je nach Alter die Trainingsrunden angepasst werden. Die „Großen“ Jungs starteten natürlich auf der Straße, Strecken bis 120 km mit eingebautem Krafttraining am Berg waren selbstverständlich. Zusätzlich wurden noch Geschicklichkeitstests und Gewandheitseinheiten absolviert, um die Koordinationsfähigkeiten der Sportler zu schulen. Ebenso wurde ein Schwimmtraining absolviert , um die „Radmuskeln“ zu entlasten. Natürlich durften auch der Frühsport ab 7 Uhr und die Besprechungen nach dem Abendbrot nicht fehlen. Bei letzteren wurde das tägliche Training ausgewertet, Verkehrsbelehrungen durchgeführt, über Ernährung gesprochen, Reifen und Schlauchwechsel geübt.
Gegen 22 Uhr dachten der Trainer und der Betreuer, die Sportler wären geschafft, weit gefehlt. Um den Jungs eine „Bettschwere“ zu verschaffen wurde kurzfristig noch ein Nachtlauf an frischer Luft durchgeführt.
Leider konnte der letzte Tag auf Grund der Witterung nicht zu einer gemeinsamen Trainingsrunde genutzt werden, da gegen 9 Uhr ein Eisregen einsetzte und wir selbst bei unserem Waldlauf zu tun hatten nicht auf allen Vieren zu laufen.
Beendet wurde die Woche mit zwei Radeinheiten, welche aber auch unter extrem schwierigen Witterungsbedingungen stattfanden. Die Temperaturen waren weit unter dem Gefrierpunkt, so dass zum Teil das Rollentraining eingesetzt werden musste.
Trotz allem wurde die eine Woche von allen Sportlern intensiv genutzt um eine Grundlage für die in wenigen Wochen beginnende Saison zu legen. Bedanken möchte ich mich noch mal besonders bei Olaf Weder, welcher mich die ganze Zeit vor Ort mit unterstützte. (last)
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