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2008-07-26  

Venusberger Radsportler besuchen Tour de France in Prato Nevoso

Die Vereinsmitglieder Klaus Fischer, Carsten Brödner, André und Andy Schreiter sowie der Schlettauer Ralf Schmiedl standen letzten Sonntag bei der Tour de France am Streckenrand.

Die Anreise mit einem geliehenen Wohnmobil erfolgte bereits am Freitag. Es stellte sich heraus, dass die frühe Abfahrt (2:45 Uhr) goldrichtig war, da bereits Freitagabend die besten Stellflächen am 17 Kilometer langem Schlussanstieg der 15. Etappe der Tour de France zum italienischen Bergdorf Prato Nevoso belegt waren. Dennoch wurde ein geeigneter Parkplatz für das Wohnmobil zirka 1 km vor dem Ziel gefunden.

Um die Wartezeit auf die erst am Sonntag Nachmittag ankommenden Fahrer zu verkürzen setzten sich die Sportler am Samstag aufs Rennrad um den letzten Teil der Etappe selbst abzufahren. Nachdem jeder den 17 Kilometer langen Anstieg bewältigt hatte, war man sich einig, dass auf die Tour de France Starter ein ziemlicher harter Brocken wartet!

Am Sonntag ging dann das Warten auf die Fahrer weiter. Erstaunt war man darüber dass während der Nacht hunderte Helfer in Prato Nevoso den Zielbereich aufgebaut hatten. Es ist erstaunlich wie viele hundert oder sogar tausend Personen zum Tourzirkus gehören! Auch am Sonntag erreichten nahezu minütlich weitere zur Tour de France gehörende Fahrzeuge das Bergdorf.

Kurz nachdem am Sonntagnachmittag dann die Werbekaravane an uns vorbeifuhr erreichte die Spitzengruppe unserer Stellplatz. Mit ihr auch der spätere Etappensieger Simon Gerrand aus Australien. Wenige Minuten später rauschten dann die Favoriten um den Gesamtsieg an uns vorbei. Vereinsmitglied Marcus Burghardt rollte etwas später in der letzten großen Gruppe an uns vorbei und hatte noch genug Zeit, seinem ersten Trainer seine Trinkflaschen zuzuwerfen.

Nach erreichen des Ziels mussten die Sportler den Berg wieder herunterrollen um zu ihren Teambussen zu kommen. Dabei nahm sich Marcus Burghardt die Zeit, kurz anzuhalten, um ein kleines Gespräch mit seinem ehemaligen Trainer zu führen. Es ist erstaunlich wie schnell sich die Fahrer nach über 2 Rennwochen von solchen harten Etappen erholen können!

Noch am Sonntagabend wurde dann die 16 stündige Heimreise angetreten. Als Fazit kann man sagen das der Besuch des größten Radrennens der Welt für alle ein Erlebnis war, auch wenn der betriebene Aufwand für die paar Sekunden, die man die Sportler sieht, schon enorm ist!

 

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