Straßenrennen zum Redvil Cup 2007 im Rossauer Wald am 24.06.2007
Siege durch Lukas Steidten und Sebastian Schmiedel, Silber durch Lisa Steinert
Mit dem Straßenrennen im Rossauer Wald bei Hainichen fand am 24.06.2007 der zweite Lauf zum Redvil-Pokal statt. Die Nachwuchsfahrer des RSV 54 Venusberg starteten in kompletter Besetzung in den Klassen U11 bis U15. Sein erstes Rennen auf der Strecke bestritt Schülerfahrer Florian Kretschy aus Gelenau. Diesmal sollte der Ablauf der Veranstaltung auch pünktlich starten, die ärztliche Absicherung war gewährleistet und 9.30 Uhr starteten die jüngsten Fahrerinnen und Fahrer.
Dabei waren wieder die Annaberg-Buchholzerin Lisa Steinert, Florian Weder aus Ehrenfriedersdorf und Sebastian Schmiedel. Letzterer setzte sich sofort vom Feld ab und fuhr die 16,2 km als Einzelkämpfer sicher zum Sieg. Dahinter reihte sich Lisa mit drei weiteren Fahrern in die Verfolgergruppe ein. Trotz einiger Reserven im technischen Bereich konnte sie das Tempo gut mitgehen und landete auf dem zweiten Platz hinter Sophie Lautenschläger in der weiblichen Wertung. Ein klasse Rennen bestritt unser Kleinster. Florian Weder konnte sich sehr gut gegen die Konkurrenz wehren und belegte in einem prima Rennen den vierten Platz.
Im zweiten Start war neben dem Ehrenfriedersdorfer Seriensieger Lukas Steidten wieder der Gornauer Philipp Kunz vertreten. Die Starter der Klasse U13 hatten 21,6 km zu absolvieren, was auf der großen Strecke vier Runden bedeutete. Das Feld von 25 Rennern beherrschte Lukas nach Belieben, setzte sich nach der zweiten Durchfahrt ab und gewann mit über einer halben Minute Vorsprung überlegen vor der Raschauer Streitmacht Nötzold, Ehrig und Lewandowski. Philipp Kunz erreichte in der zweiten Verfolgergruppe als 14. das Ziel.
Den Abschluss bildete das lange Rennen über 43,2 km in der Klasse Schüler U15 mit den beiden RSV Fahrern Martin Bauer und dem Neuling Florian Kretschy. Bis zur Attacke von Martin, ausgangs der dritten Runde, fuhr das Feld geschlossen, unsere Renner in der ersten Reihe. Leider war der Versuch nicht von Erfolg gekrönt, leitete aber eine Veränderung des Rennverlaufs ein. Eine Spitzengruppe bildete sich und das Feld verlor den Anschluss. Zu allem Überfluss ereignete sich im Feld ein Sturz, Martin Bauer mit dabei. Beherzt kämpfte er von da an allein hinter den Verfolgern und vor dem zersplitterten Feld, in dem Florian mit zwei weiteren Fahrern tapfer um Anschluss bemüht war. Beide fuhren beherzt bis zum Schluss, Martin auf Platz 12 und Florian auf Platz 14.
Trotz des unglücklichen letzten Rennverlaufs waren die Verantwortlichen und die Eltern zufrieden mit den Auftritten der Schützlinge.
(lstei)
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