Venusberger Radsportler mit guter Vorstellung auf dem Sachsenring
Der RSV 54 Venusberg ging am Sonntag beim 45. „Rund um den Sachsenring“ an den Start. Auf dem sehr schweren, jedoch in der Streckenführung leicht veränderten legendären Rundkurs musste in jeder Runde der gefürchtete Badberg bezwungen werden. Der 8,6 km Kurs hatte aber mit dem Anstieg aus der Stadtmitte, sowie dem Anstieg kurz vor der Zielgeraden am Rathaus in Hohenstei-Ernstthal noch weitere Schwierigkeiten für die Fahrer parat. So konnten sich am Ende nur die stärksten Kletterspezialisten behaupten. Im Jugendrennen über 4 Runden gingen die RSV Fahrer Martin Würpel, Stefan Walther und Paul Steinert ins Rennen. Durch die Anwesenheit der kompletten Thüringer Spitze stand man im Feld der 40 Teilnehmer vor keiner leichten Aufgabe. Dennoch warteten insbesondere Würpel und Walther mit ansprechenden Leistungen auf. Im Finale war das Feld jedoch völlig zerrissen und es erreichten nur noch kleinere Gruppen das Ziel. Mit Platz 9 erzielte der Olbernhauer Martin Würpel sein bestes Saisonergebnis. Für den Gornauer Stefan Walther reichte es an diesem Tage auf Grund gesundheitlicher Probleme nur zu Platz 20. Eine starke Vorstellung zeigten auch die RSV-Fahrer im, mit 90 Teilnehmern, stark besetzten Jedermannrennen über 5 Runden. Sten Brückner (Waldkirchen) und Michael Reichel (Marienberg) behaupteten sich bis zur Schlussrunde in einer 20 Fahrer umfassenden Spitzengruppe. Diese zerfiel jedoch im Finale in mehrere kleine Grüppchen. Mit Platz 6 von Sten Brückner und Rang 10 von Michael Reichel lieferten die RSV-Akteure einen tollen Auftritt. Der erst 16 jährige Elias Drechsel (Burkhardtsdorf) behauptete sich bis zum Schluss in der 3. großen Gruppe und zog sich mit Rang 35 achtbar aus der Affäre. Im Hauptrennen der Eliteklasse der Männer musste der Badberg insgesamt 17-mal bezwungen werden. Der für das Team Isaac startende Venusberger Karsten Volkmann glänzte mit einer überaus aktiven Fahrweise. Er war mehrfach in Spitzengruppen vertreten, hatte aber am Ende auf Grund von Krämpfen nicht mehr das Potential in die Entscheidung einzugreifen. Nach 146,2 km überquerte der Venusberger auf Rang 15 die Ziellinie.
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