Startseite > 12./13.07.2008 LM Bahn Leipzig
2008-07-25  

Venusberger Radsportler überzeugen bei Landestitelkämpfen auf der Bahn

Am Wochenende ermittelten die Radsportler des Freistaates Sachsen ihre diesjährigen Titelträger im Bahnradsport. So kämpften am Sonnabend die Nachwuchsklassen (U 11 - Schüler), sowie der weibliche Bereich und am Sonntag die Jugend-, Junioren und Männerfahrer auf dem 400 m Zementoval in Leipzig um die zu vergebenden Medaillen in den verschiedensten Disziplinen. Aus Venusberger Sicht wurde die vorgegebene Medaillenbilanz mit 7 Stück exakt erfüllt, doch es gab auch einigen Überraschungen in den jeweiligen Disziplinen. Das „Marcus Burghardt Junior Team“ sicherte sich 6-mal Silber und 1-mal Bronze, blieb aber in diesem Jahr leider ohne Titel. Die sicher erhoffte Goldmedaille im 2000 m Mannschaftsfahren der Schüler verfehlte das Quartett Martin Bauer, Lukas Steidten, Florian Kretschy und Valentin Schulz mit 0,3 sek. denkbar knapp. In guten 2:48 min musste man sich hinter Leipzig 1 mit Silber begnügen. Im 2000 m Zeitfahren ging man dieses Jahr leer aus. Lukas Steidten erreichte mit Rang 6 hier das beste Ergebnis. Florian Kretschy, Martin Bauer und Valentin Schulz platzierten sich auf den Rängen 8, 13 und 14. Mit jeweils 4-mal Vierten Plätzen hatte man an diesem Wochenende auch nicht unbedingt das Glück auf seiner Seite.

Im Omniumswettbewerb (bestehend aus 100 m fliegend, 500 m Zeitfahren und Punktefahren) in den Klassen U 11 und U 13 verlief alles nach Plan. So sollte in jeder AK eine Medaille erreicht werden. Mit jeweils starken 3. Plätzen in den Teildisziplinen sicherte sich Florian Weder bei den jüngsten hinter dem Zwickauer Wildenhain am Ende die verdiente Silbermedaille. Mit einer tollen Leistung im Punktefahren (Platz 2), sowie Plätzen  4 (500 m) und 5 (100 m) verfehlte Felix Zschocke im Gesamtergebnis mit Rang 4 nur knapp die Bronzemedaille. Bruder Maximilian erreichte mit Platz 5 (2. Pl. 500 m, 5. Pl. Pkt.-fahren, 8. Pl. 100m) gleichfalls noch ein tolles Ergebnis.

In der Klasse U 13 präsentierte sich Sebastian Schmiedel in einer tollen Meisterschaftsform. Mit jeweils 2. Plätzen im Punktefahren und 100 m fliegend, sowie Rang 4 über 500 m konnte er am Ende über Silber jubeln. Philipp Kunz vergab mit einer schwachen Vorstellung über 100 m (14. Platz) schon alle Medaillenchancen. Mit ordentlichen Leistungen bei den weiteren Disziplinen (5. Pl. Pkt.-f., 7.Pl. 500 m) reichte es am Ende noch zu einem guten 7. Rang.

Im 500 m Zeitfahren bei den Schülern wurden nur 2 RSV-Fahrer ins Rennen geschickt. In guten 42,35 sek. sicherte sich Lukas Steidten die Silbermedaille. Florian Kretschy landete auf einen guten 5. Rang. Im 30 Runden Punktefahren mischten alle 4 Venusberger kräftig mit und konnten in den Wertungsabnahmen Zähler sammeln. Mit 23 Sprintpunkten sicherte sich Lukas Steidten am Ende eine weitere Silbermedaille. Martin Bauer lag bis zur Schlußwertung noch auf Medaillenkurs, musste aber dort seinen ärgsten Leipziger Kontrahenten Rietschel den Vortritt lassen, sodass es nur zum undankbaren 4. Rang reichte. Florian Kretschy und Valentin Schulz wurden durch Distanzierung in einigen Wertungen um wertvolle Zähler gebracht. Sie schlugen sich mit den Plätzen 8 und 9 dennoch ausgezeichnet. Bei dem sehr hohen technischen und taktischen Können abverlangten klassischen Sprint schlugen sich die 3 Venusberger Teilnehmer überraschend gut. Martin Bauer verfehlte nach seinem Vorlaufsieg nur knapp das Finale. Im Kampf um Bronze machte er alles richtig, unterlag aber dem Leipziger Wölfel um wenige Zentimeter und belegte ein weiteres Mal Rang 4. Steidten und Kretschy belegten hier die Ränge 5 und 6.

Im weiblichen Bereich sicherte sich Anne Steinert über 500 m bei den Juniorinnen Bronze. Nach einem starken Auftritt im Punktefahren verfehlte Sie mit Rang 4 nur knapp das Podium.

Am Sonntag gingen mit Paul Steinert (Jugend) und Stefan Walther (Juniorinnen) nur 2 RSV-Vertreter ins Rennen. Im Teamsprint startete Stefan Walther mit den beiden Chemnitzern Bente und Knoblauch. In guten 1:29 min sicherte sich das Trio überraschend hinter Leipzig die Silbermedaille. Im 50 Runden Punktefahren reichte es für den Gornauer zu Platz 12. Paul Steinert fuhr gleichfalls ein überraschend gutes Rennen und platzierte sich nach den 30 zu fahrenden Runden auf Rang 17.

 

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