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07.06.2009

Durchwachsene MTB-Marathon-DM für Sebastian Stark

Diesen Samstag startete Sebastian Stark bei der Marathon-DM in Garmisch-Partenkirchen. Bereits beim Abfahren einiger Streckenabschnitte stellte sich heraus, dass die Strecke konditionell äußerst anspruchsvoll war. So galt es 2900 Höhenmeter auf 100 Kilometern zu überwinden.

Der Start der rund 90 Elitefahrer erfolgte dann pünktlich um 9:30 Uhr. Leider erwischte Sebastian einen schlechten Start und verlor vorerst den Anschluss zur Spitze des Rennens. Im Verlauf der ersten Rennstunde konnte er jedoch in einer Gruppe u.a. mit Hannes Genze und Roland Golderer den Anschluss an die Spitzengruppe fast wieder herstellen. Auf der ersten längeren Schotterabfahrt zeigte sich aber, dass Sebastian mit dem sehr rutschigen Untergrund überhaupt nicht klar kam und so ging der Kontakt nach vorn wieder verloren. In einem anschließenden kurzen Flachstück mit Gegenwind enteilte die Spitzengruppe dann endgültig. An den Verpflegungsstellen stellte sich auch heraus, dass es (entgegen der Aussage der Organisatoren vom Vortag) keine Trinkflaschen gab. So musste Sebastian mit leeren Flaschen in den längsten Anstieg des Rennens (ca. 700 Höhenmeter) gehen. Zum Glück bekam er von dem inzwischen wieder aus der Spitzengruppe zurückgefallenen Roland Golderer (Team Texpa) eine halbe Flasche. Damit konnte Sebastian bis zur ersten Zieldurchfahrt bei Kilometer 70 durchhalten. Unter diesen Bedingungen musste er sich natürlich sehr zurückhalten, um überhaupt das Ziel erreichen zu können. Bei Kilometer 70 bekam Sebastian dann von Sascha Winkler und Maik Amelang vom Team Biehler Bike Wear zwei Flaschen gereicht, sodass es zumindest mit genügend Flüssigkeit auf die letzten 30 Kilometer gehen konnte. Hier konnte er im Anstieg nochmals einige Plätze gut machen. Bei einseztendem Regen und Temperatursturz verlor Sebastian diese jedoch wieder auf der anschließenden Schlussabfahrt und kam auf Platz 26 in einer Zeit von 04:15 mit 22 Minuten Rückstand auf den neuen deutschen Meister Jochen Käß ein. Für diesen Rennverlauf ist diese Platzierung sogar noch recht zufriedenstellend. Vor allem konnte Sebastian in der ersten Rennstunde sehen, dass die Form stimmt, und er an einem guten Tag auch mit den Top-Fahrern mithalten kann. So blickt er optimistisch auf das in zwei Wochen beginnende Etappenrennen "Trans-Germany".

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