Startseite > 27.06.2009 Bahn Heidenau
2009-06-29  

5 Medaillen für Venusberger Radsportler bei Bahntitelkämpfen

Die kleine Delegation des RSV 54 Venusberg (es fehlten mehrere Sportler durch Krankheit bzw. Urlaub) war am Sonnabend bei den sächsischen Titelkämpfen des Radsportnachwuchses auf der Bahn überaus erfolgreich. Auf dem 250 m Zementoval in Heidenau sicherten sich die Venusberger Radsportler 3 Titel und insgesamt 5 Medaillen. Mit 2 Titeln und einmal Silber war Lukas Steidten der erfolgreichste RSV-Starter.

Bei den Jüngsten (U 11) überzeugte im weiblichen Bereich Lisa Maria Weder. Sie sicherte sich im Omnium (100 m fliegend, 500 m Zeitfahren, Punktefahren) mit starken Einzelleistungen die Goldmedaille.

In der Klasse U 13 (gleichfalls Omnium) zeigte Sebastian Schmiedel über 100 m und 500 m optimale Leistungen und erreichte Spitzenzeiten. Er lag vor dem abschließenden Punktefahren auf Silberkurs. Im Punktefahren dominierte der Bad Schlemaer mit sehenswerten Sprints, sowie der notwendigen Härte in den Wertungsrunden und sicherte sich überlegen den Disziplinsieg. Dank der starken Fahrleistung des Zwickauers Riedel kam der bis dahin führende Dresdner Pascal Siegel „nur“ auf Platz 3. Damit schaffte Sebastian Schmiedel das nicht mehr für möglich gehaltene und sicherte sich noch den Meistertitel und damit Gold. Maximilian Zschocke und Florian Weder überzeugten mit den Rängen 7 und 10. Dadurch sicherten sich beide gleichzeitig noch Zähler für die Bestenliste Sachsens. Eine Fehlentscheidung des Kampfgerichtes beim Schlußeinlauf im Punktefahren brachte M. Zschocke sogar noch um den verdienten 5. Rang im Gesamtergebnis.

Bei den Schülern begann der Tag für Favorit Lukas Steidten nicht sehr verheißungsvoll. So passierte beim Start zum 500 m Zeitfahren ein folgenschweres Missgeschick. Das Startkommando nahm der den Sportler am Start haltende Trainer K. Fischer, sowie der Sportler zu spät war. Durch den misslungenen Start verschenkte dieser ca. 2 sek. und damit die sichere Medaille. Am Ende war es Rang 9. Der Trainer war völlig schockiert, „Solch ein folgenschwerer Fehler ist mir in meiner langen Trainerlaufbahn noch nicht passiert“.

Bei den folgenden Wettbewerben zeigte Lukas dann sein volles Leistungsvermögen und erreichte Topplatzierungen. Im über 48 Runden führenden Punktefahren dominierte der Ehrenfriedersdorfer in den 12 ausgetragenen Wertungssprints und sicherte sich überlegen den Meistertitel. In der Renngemeinschaft mit Raschau startete Steidten im 2000 m Mannschaftsfahren. Mit diesem Vierer sicherte er sich in einer tollen Zeit (2:46 min) eine weitere Goldmedaille. Im 2000 m Einzelzeitfahren gelang gleichfalls ein starker Auftritt. In 2:49 min musste sich Lukas Steidten am Ende nur um wenige Zehntel Sekunden dem Dresdner Max Mirsch geschlagen geben. Dennoch freute er sich über die hart erkämpfte Silbermedaille.

 

15 Fotos

Startseite