3 Medaillen für Venusberg Radsportler bei Querfeldeinmeisterschaft
Am Sonntag wurden in Waldenburg die letzten Medaillen des Jahres 2009 vergeben. Auf einem schwierigen 2,2 km Rundkurs im und um das Freibad ermittelten die Radsportler ihre Meister im Querfeldeinfahren. Der durch Regen enorm aufgeweichte Kurs verlangte von den Aktiven zusätzliche Kraftanstrengungen. Dennoch gelang es unseren Aktiven an die guten Ergebnisse der Vorwochen anzuknüpfen und die Zielsetzung mit 3 Medaillen die Heimreise anzutreten, zu realisieren.
Im Schülerrennen über 3 Runden setzte sich mit unserem Philipp Kunz sofort nach dem Start ein Mitfavorit an die Spitze. Auf Grund seines geringen Körpergewichtes kam ihm dieser stark aufgeweichte Kurs etwas entgegen. Mit zunehmender Renndauer baute Philipp seinen Vorsprung kontinuierlich aus und sicherte sich am Ende mit 40 Sek. Vorsprung überlegen den Meistertitel und damit die Goldmedaille. Sebastian Schmiedel hatte lange Zeit eine Medaille in Reichweite. Gegen Rennende war der Bad Schlemaer jedoch mit seinen Kräften am Ende und verlor den Kontakt zu den Podestplätzen. Mit Platz 5 schlug sich der RSV-Akteur nach seinem erst kürzlich vollzogenen Wechsel in die Schülerklasse dennoch achtbar. Die Annabergerin Lisa Steinert überzeugte auch mit einer soliden Leistung und sicherte sich im Feld ihrer männlichen Kollegen einen guten 10. Rang.
Die in den letzten Rennen überaus erfolgreichen RSV- Fahrer Florian Kretschy und Martin Bauer wollten in der Jugendklasse beide aufs Podest und nach Möglichkeit den Titelträger stellen. Doch der Seifhennersdorfer Felix Legler war an diesem Tage nicht zu schlagen und konnte seinen Meistertitel aus dem Vorjahr verteidigen. Dennoch überzeugten unsere beiden Sportler mit einer Klasseleistung und hielten die beiden Medaillenkandidaten Ritschel (Leipzig) und Mirsch (Dresden) auf Distanz. Nach 4 schweren Runden erfüllten Florian Kretschy mit Silber und Martin Bauer mit Bronze die in sie gesetzten Erwartungen. Unser dritter Starter in dieser Klasse Valentin Schulz hatte mit seinem etwas schwereren MTB und der für diese aufgeweichte Piste ungünstige Bereifung zusätzlich erschwerende Bedingungen. Dennoch reichte es am Ende noch zu einem akzeptablem 6. Platz für den Tannenberger.
Die Jüngsten bestritten ihren Wettkampf wieder als Crosslauf. Allerdings ging es hier leider nicht um Medaillen und Meistertitel. Unsere Läufer wurden hierbei wieder ihrer Favoritenrolle gerecht und überzeugten mit Klasseleistungen.
In der Klasse U 13 waren wir während der 1 zu absolvierenden Runde lange Zeit mit 3 Sportlern im Führungsquartett vertreten. Felix Zschocke konnte gegen Ende des Rennens jedoch das hohe Tempo nicht mehr mitgehen und verlor den Anschluss zur Spitze. Mit einem dennoch starken 4.Rang fehlten ihm am Ende nur wenige Sekunden zu einem Podiumsplatz. Maximilian Zschocke und Maximilian Wabst mussten sich im Finale gegen den starken Leipziger Felix Groß behaupten. Maximilian Zschocke erhöhte wenige Meter vor dem Ziel nochmals das Tempo. Maximilian Wabst folgte seinem Vereinskameraden mit toller Kampfmoral. Durch diese Tempoverschärfung ließen beide dem Leipziger keine Chance ins Finale einzugreifen. Am Ende freuten sich Maximilian Zschocke (Platz 1), sowie Maximilian Wabst (Platz 2) über einen Venusberger Doppelerfolg. Unser 4. RSV-Läufer in dieser Klasse Luis Mauersberger schlug sich mit Rang 8 gleichfalls tapfer.
Im Lauf der Klasse U 11 über ebenfalls 1 Runde überraschte RSV-Neuzugang Moritz Kretschy mit einer tollen Leistung. Der erst 7 jährige schaffte bei seinem 2. Wettkampfeinsatz mit Rang 3 sofort den Sprung aufs Podest. Kim Richter kam als drittbeste weibliche Teilnehmerin auf Platz 10.
Fischer
Karsten Volkmann mit starker Leistung in Frankfurt/M.
Der Venusberger Karsten Volkmann bestritt am Sonntag einen weiteren Wettkampfeinsatz in Vorbereitung für die Anfang Januar stattfindende Deutsche Querfeldeinmeisterschaft. Beim 35. Frankfurter Radcross hatte er sich im Rahmen eines weiteren Wertungsrennens zum Deutschland-Cup mit der gesamten Deutschen Spitze, sowie Gästen aus den Niederlanden, Belgien, Dänemark und Tschechien auseinander zu setzen. Auf der sehr aufgeweichten schlammigen Piste behauptete sich Volkmann lange Zeit mit Platz 7 in der Spitze. Ein notwendiger Radwechsel warf ihn auf Position 16 zurück. Mit zunehmender Renndauer gelang es ihm wieder, einige Plätze gut zumachen. Nach 1 Std. Renndauer überquerte auf Rang 12 fahrend die Ziellinie.
Fischer
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