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Startseite > 09.07.2010 Louny
12.07.2010
Renngemeinschaft Dresden/Venusberg schlägt sich achtbar in Tschechien
Bei der von Freitag bis Sonntag um Louny ausgetragenen internationalen 4-Etappenfahrt konnten sich die
4 ins Rennen gegangenen sächsischen Akteure Mirsch und Friedrich (beide Dresden), sowie Valentin
Schulz und Martin Bauer (RSV 54) mit großem Kampfgeist und in der Gesamtwertung erzielten
Platzierungen im Mittelfeld achtbar schlagen.
Die perfekt organisierte und bei brütender Hitze (Temperaturen um die 33 ° C) im überaus bergigen Terrain
ausgetragene Rundfahrt sah eine Klassebesetzung am Start. Unter den 100 Startern waren die
Nationalmannschaften aus Österreich, Norwegen, Schweden, der Slowakei, Dänemark, sowie zwei
belgischen Teams und die komplette Tschechische Spitze vertreten.
Die am Freitag ausgetragene 1. Etappe wurde auf einem sehr schweren 6-mal zu bewältigendem 10 km
Rundkurs ausgetragen. Hierbei musste in jeder Runde ein 3 km langer Anstieg, sowie der 1 km lange
Zielanstieg gemeistert werden. Während Schulz in der 3. Runde Probleme bekam und den Anschluss zur
Spitze verlor (kassierte am Ende 5 min. Rückstand – reichte dennoch zu Platz 45), gelang es Bauer sich bis
zum Schluss in der 40 Fahrer umfassenden Spitze zu behaupten. Im Finale überzeugte er mit einem starken
11. Rang.
Am Sonnabend standen mit einem Einzelzeitfahren über 8,3 km(flache Strecke) und einem
Rundstreckenrennen über 28 km gleich 2 Etappen auf dem Tourplan.
Beim am Vormittag ausgetragenen Zeitfahren gab es jedoch einige Probleme mit der durch die Jury
durchgeführten Zeitnahme. Deshalb ist das bekanntgemachte Ergebnis mit einigen Fragezeichen versehen.
Fakt war aber, das die beiden Venusberger mit ihren Zeitfahrmaschinen toll kämpften und achtbare Zeiten
erzielten. Nach der ersten Auswertung wurde Valentin Schulz auf Rang 4 geführt. Bei der Siegerehrung
wurde er dann, für alle überraschend, als Sieger präsentiert. Martin Bauer erreichte als
Nichtzeitfahrspezialist einen guten 41. Rang.
Am Nachmittag ging es dann auf einem welligen 2 km Kurs um den Sieg bei der 3. Etappe. Die beiden RSV-
Fahrer behaupteten sich, im am Ende noch 61 Fahrer zählenden, Spitzenfeld. Die Jury konnte jedoch nicht
alle Fahrer exakt platzieren und somit wurden unsere beiden Akteure gemeinsam mit einer großen Gruppe
auf Rang 17 gesetzt.
Die über 69 km führende Schlussetappe hatte es noch einmal in sich. So musste in jeder der 5 zu
fahrenden Runden ein 3 km langer Anstieg zum Ziel hinauf absolviert werden. Schulz und Bauer gelang es,
sich bis zum Ende, im 50 Fahrer umfassenden Spitzenfeld zu behaupten. Allerdings zog sich das Feld am
letzten Anstieg mächtig in die Länge und es gab Zeitrückstände zum Sieger. Für Bauer und Schulz reichte
es zu den Rängen 41 und 42.
Im Gesamtklassement schlugen sich die beiden RSV-Akteure mit den Plätzen 28 (Bauer) und 38 (Schulz)
im internationalen Klassefeld recht ordentlich.
Fischer
start