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Startseite > 17. - 18.07.2010 Salzdetfurth
23.07.2010
Deutscher Vizemeister-Titel für Markus Werner im Cross Country
Zu den deutschen Titelkämpfen im olympischen Cross-Country reisten vom TBR-Team Sebastian und
Markus an. Als beide in Bad Salzdetfurth am Samstagmittag ankamen, regnete es stark und die Strecke war
zum Abfahren deutlich zu aufgeweicht. So entschied sich Markus, der die Strecke aus den Bundesligarennen
kannte, nur sporadisch markante Stellen zu Fuß zu besichtigen. Bevor er sich für seinen Start um 18:30 Uhr
warm fuhr, schaute er sich noch einige Passagen im Rennen der Damen an.
Vor dem Start beim Warmfahren stieg bei ihm schon die Nervosität stark an. Er rechnete sich auf dem Kurs
nach seinen ungefährdeten Siegen im Mitteldeutschland-Cup einen Podestplatz aus. Sein Ziel lautete
daher eine Medaille zu gewinnen, welches sicherlich auch andere Mitfavoriten, wie die Vorjahresmeister
Max Friedrich, André Kleindienst und der Bundesliga Gesamt-Führende Torsten Pott, im Visier hatten.
Pünktlich um 18:30 Uhr wurden die Fahrer auf die anspruchsvolle Strecke, die die Fahrer komplett forderte,
geschickt. Dabei waren pro Durchlauf 4,6 km und 200 Höhenmetern zu bewältigen.
Nach dem Start nahm das Feld den ersten Berg in Angriff. Zu Markus Verwunderung war das Tempo nicht
sehr hoch, so dass er keine Probleme hatte zu folgen. Dies war ihm recht, denn er musste sich die Runde ja
noch etwas genauer ansehen. So ging er als dritter Fahrer in die lange Abfahrt und studierte die Strecke,
ohne Probleme zu bekommen, folgen zu können. Als in der zweiten Runde Torsten das Tempo erhöhte,
konnte Markus folgen und sie waren fortan zu zweit unterwegs.
Markus fuhr seinen Rhythmus. So lagen beide Fahrer die weiteren Runden immer in Sichtweite mit ca. 4 s
Abstand. Als Markus in der vierten Runde Torsten attackierte wurde er abgedrängt und gegenattackiert.
Daraufhin konnte er das Tempo von Torsten nicht mehr folgen und fuhr seinen Rhythmus weiter. Als in der
letzten Runde Markus einige starke Wadenkrämpfe plagten, sah er sein Ziel schon in Gefahr. Zum Glück
hatten die beiden Führenden auf ihre Verfolger schon deutlich Vorsprung, so dass er überglücklich als
Zweiter im Ziel einfahren konnte. Mit dem deutschen Vizemeistertitel bei den Masters fuhr Markus somit
seinen größten sportlichen Erfolg ein.
Bei Sebastian lief es nicht weniger schlecht. Er startete beim stark besetzten Eliterennen am Sonntag um
14:30 Uhr für vorgesehene 8 Runden. Nachdem er sich in der ersten Runde zurückgehalten hatte, konnte er
sich in der zweiten Runde ungefähr an Position 20 nach vorne schieben. Diese Position konnte er in den
folgenden Runden verteidigen. Nach der fünften Runde, wurde er an Position 18 liegend aus dem Rennen
genommen, da die BDR-Kommisäre offenbar schon zu diesem Zeitpunkt die Gefahr der Behinderung der
Führenden bei möglichen Überrundungen sahen. So war das Rennen für Sebastian früher beendet, als
erwartet. Da es das erste Cross-Country-Rennen für den TBR-Fahrer in dieser Saison war und ihm noch
die notwendigen intensiven Trainingseinheiten fehlen, kann er mit diesem Resultat sehr zufrieden sein.
Ein großer Dank geht an alle, die an der Strecke beide Fahrer angefeuert haben, an die Unterstützer des
Teams, sowie an Anne, welche wieder eine super Arbeit bei der Verpflegung leistete.
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