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Startseite > 07.05.2011 LVM Zeitfahren
11.05.2011
Landesmeisterschaft im Einzelzeitfahren am 07.05.2011 in Möckern OT Tryppehna
Wie bereits im vergangenen Jahr wurden in Möckern (SAH) die Landesmeisterschaften im Einzelzeitfahren
für das Bundesland Sachsen- Anhalt und ab der Altersklasse U17 für das Bundesland Sachsen ausgetragen.
Die Hoffnung, dass bessere Rahmenbedingungen als im Vorjahr bei die LVM vorliegen, erfüllte sich nicht. Die
Vorstände beider Verbände mögen sich bitte fragen, ob das Umfeld einer LVM wirklich würdig ist (sanitäre
Anlagen, Verpflegung, etc.). Auch einige Bewohner des Ortes Tryppehna waren nicht erfreut über die erneute
Austragung der LVM in ihrem Ort.
Als einzig positiver Aspekt ist anzumerken, dass die Sächsischen Fahrer in diesem Jahr Zeitfahrmaterial
verwenden durften. Die Kritik an dem Verbot im letzten Jahr ist hier offenbar einmal gehört und erhört
worden.
Zur Beteiligung der Sportler ist auszuführen, dass wiederum nur eine sehr übersichtliche Anzahl tatsächlich
vor Ort war. Die Startliste versprach vorher etwas anderes. Zu einer Landesmeisterschaft sollten ALLE zu
erscheinen haben, soweit die Gesundheit es erlaubt. Das Bundesland Sachsen hat z. B. nicht nur lediglich 9
Jugendfahrer und 7 Juniorenfahrer. Die jeweiligen Trainer sollten über ihre Entscheidung, die Sportler nicht
starten zu lassen, noch einmal nachdenken.
Bei den RSVer´n wurde die Zielvorgabe von einer Medaille kurzfristig auf zwei Medaillen erhöht, was die
Aufgabe der drei startenden (von vier gemeldeten) Fahrern nicht vereinfachte. Nach ordentlicher
Vorbereitung gingen Valentin Schulz 10:35 Uhr und Philipp Kunz 10:38 Uhr auf die 14 km lange, flache und
windanfällige Strecke. Philipp Kunz erreichte zur Zufriedenheit aller am Ende den 8. Platz. Valentin Schulz
wurde - wie 2 weitere Fahrer auch - ein zweites Mal auf die Strecke geschickt. Die Sportler hatten
offensichtlich bei Wende km Nr. 5 den Rückweg ins Ziel angetreten. Ob dabei alleiniges Verschulden nur den
jeweiligen Sportlern angelastet werden kann, bleibt fraglich. Durch eindeutigere Markierungen an den
verschiedenen Wendepunkten sowie Absprache zwischen den Personen am Start und am Wendeposten
hätte dies vielleicht verhindert werden können. Valentin Schulz erreichte trotz zweimal Befahrens einen
beachtlichen 4. Platz, was ein Zeichen für den guten Stand seiner Leistungsform ist.
Nun lag es an Juniorfahrer Martin Bauer, wenigstens die erste Zielvorgabe von einer Medaille zu erfüllen. Die
Junioren mussten die Strecke zweimal bewältigen und demnach 28 km hinter sich bringen, bevor die Zeit
stoppte. Der Wendepunkt bei 14 km war nicht optimal gelegt, da Begegnungsverkehr mit noch startenden
Sportlern nicht ausgeschlossen werden konnte. Heikle Situationen wurden glücklicherweise von den
Sportlern ohne Zwischenfälle gemeistert. Martin Bauer legte die 28 km in 38 Minuten und 24 Sekunden
zurück und errang die Silbermedaille.
SuF + LaS