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Startseite > 10.07.2011 Gröditz
12.07.2011
Sebastian Schmiedel ersprintete Platz 2 bei "Rund um Gröditz"
Mit einer kleinen Abordnung (mehrere Sportler schon in Urlaub) ging das Marcus Burghardt Junior Team am
Sonntag beim Straßenrennen "Rund um Gröditz" an den Start. Der 7,2 km Flachkurs stellte keine
besonderen Ansprüche an die Fahrer. Lediglich die hochsommerlichen Temperaturen, sowie sehr hohes
Renntempo in fast allen Altersklassen forderten hohe Kampfmoral. Der ständig wechselnde Wind zwang die
Fahrer zu erhöhter Aufmerksamkeit, um die richtige Seite des Hinterrades vom Fordermann zu erwischen
und dabei etwas Kraft sparen zu können.
Im Rennen der Schüler (über 4 Runden) ging es vom Start weg gleich voll zur Sache. So bildete sich bereits
in der 1. Runde eine rennentscheidende 5 Fahrer starke Spitzengruppe mit dem RSV Fahrer Sebastian
Schmiedel. Diese Führungsgruppe harmonierte gut zusammen und baute im weiteren Rennverlauf ihren
Vorsprung kontinuierlich aus. Im Finale eröffnete Sebastian Schmiedel vor der etwas verwinkelten Zielanfahrt
den Sprint. Auf der Zielgeraden wurde er aber noch um wenige Zentimeter vom Zwickauer Riedel
überspurtet. Der erreichte 2. Rang stellt dennoch eine Klasseleistung dar. Florian Weder verpasste auf Grund
des schlechtem Verhaltens im Feld (er fuhr ständig am Ende) den Anschluss zur Spitze. Nach 4 absolvierten
Runden sicherte er sich mit einem ordentlichen Sprint noch Rang 8.
Im Bummelrennen der Jugend (war eher eine Radwanderung als ein Radrennen) blieb das Feld nahezu über
die 8 zu fahrenden Runden komplett zusammen. Dies wurde unserem Philipp Kunz als etwas schwächerem
Sprinter zum Nachteil. So reichte es im Finale "nur" zu Rang 12.
Im Jedermannrennen gingen Philipp Rohtert und Gerd Krautwurst über 86,5 km ins Rennen. Krautwurst
wurde in der AK-Wertung 5. Rohtert beendete das Rennen vorzeitig.
Da an diesem Tage kein Juniorenrennen ausgeschrieben war, ging Martin Bauer mit einer
Sondergenehmigung des SRB im Eliterennen der Männer an den Start. Im temporeichen Rennen (44 km/h)
über 18 Runden (129,6 km) behauptete er sich ständig im ersten Drittel des 90 Fahrer starken Feldes und
blieb daher von Stürzen verschont. Nach einer 4 Fahrer starken Spitzengruppe sprintete Bauer im Finale des
noch über 50 Fahrer umfassenden Feldes auf einen guten 23. Tagesrang.
Fischer