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2010-06-03  


Venusberg. Trainer Klaus Fischer gönnt den Radsportlern des RSV 54 Venusberg in dieser Woche mehr Erholung als üblich. Grund sind die Süddeutschen Meisterschaften, die am Wochenende im Schüler- und Jugendbereich anstehen sowie die zuletzt intensive Vorbereitung auf diesen ersten Saisonhöhepunkt.

"National gesehen, sind die Süddeutschen Titelkämpfe die zweithöchste Kategorie. Darüber gibt es nur noch die Deutschen Meisterschaften, für die sich die Jungs qualifizieren sollen", erklärt der Übungsleiter. Seinen Trainingsplan hat er dementsprechend ausgelegt. Während der vergangenen drei Wochen haben sich seine Schützlinge voll ins Zeug gelegt, um auf den Punkt topfit zu sein. Die letzte Generalprobe am vergangenen Wochenende war Fischer den Strapazen entsprechend mit geringen Erwartungen angegangen. Umso überraschter war er, dass die Venusberger trotzdem überzeugen konnten.

Bei einem Kriterium im bayrischen Döhlau war Schüler-Fahrer Sebastian Schmiedel nicht zu bremsen. Auf dem 15-mal zu absolvierenden Rundkurs (1,2 km) sammelte er bei den Sprintwertungen 24 Punkte und wurde damit überlegener Tagessieger. In der Jugend (26 Runden) fehlte Florian Kretschy (4.) nur ein Zähler zum Bronzerang. Lukas Steidten wurde Sechster. Noch besser lief es für den RSV in der U 13, in der Maximilian Wabst unmittelbar vor Teamkollege Luis Mauersberger den dritten Platz erkämpfte.

Tags darauf lief es beim 7. Oberguriger Straßenpreis in der Jugend glänzend. Der gemeinsam mit einem Cottbusser dem Hauptfeld enteilte Martin Bauer holte Silber. Es folgten Florian Kretschy (3.), Valentin Schulz (7.) und Lukas Steidten (11.). Philipp Rohtert (8./Junioren) sowie die Schüler-Fahrer Sebastian Schmiedel (11.), Philipp Kunz (13.) und Lisa Steinert (17.) konnten nicht in den Medaillenkampf eingreifen. (anr/kfis)

Beim 7. Oberguriger Straßenpreis setzte sich Martin Bauer (rechts) mit dem Cottbuser Leon Rohde frühzeitig ab und holte Silber. Klaus Fischer

 

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