
Gute Leistung mit Etappensieg gekrönt
Radsport: Schulz gewinnt bei tschechischer Rundfahrt das Zeitfahren - Steidten 23. bei Bahn-DM
Louny/Cottbus/Venusberg. Auf hoher Wettkampfebene haben drei Radsportler vom RSV 54 Venusberg Platzierungen im Mittelfeld erreicht. Während Martin Bauer und Valentin Schulz bei einer dreitägigen Rundfahrt ums tschechische Louny die Plätze 28 und 38 erkämpften, belegte Lukas Steidten bei den Deutschen Bahn-Meisterschaften in Cottbus im 2000-Meter-Zeitfahren den 23. Rang.
In der Lausitz konnte Steidten zwar seine Zeit über 2000 Meter auf 2:34 Minuten verbessern, für die erhoffte D/C-Kader-Norm reichte die Steigerung allerdings nicht. Der Ehrenfriedersdorfer war daher mit seinem Abschneiden nicht ganz zufrieden, zumal er eine aufwändige Vorbereitung betrieben hatte. Auch das Punktefahren, in dem Steidten nicht über die Vorläufe hinauskam, und die 3000-Meter-Mannschaftsverfolgung stellten keinen Trost dar. Mit dem Team Sachsen belegte der RSV-Starter unter zwölf Mannschaften lediglich Platz 11.
Auch das in Tschechien angetretene Venusberger Duo war mit zwei anderen Sportlern aus dem Freistaat als Team am Start. An der Seite von zwei Dresdnern schlugen sich die RSV-Vertreter laut Trainer Klaus Fischer achtbar. Immerhin behauptete sich Martin Bauer in der 60 Kilometer langen Auftaktetappe auf einem anspruchsvollen Rundkurs - vier der jeweils zehn Kilometer führten bergauf - als Elfter bis zum Schluss in der Spitzengruppe. Der am ersten Tag auf Rang 45 eingekommene Valentin Schulz hatte auf der zweiten Etappe seinen großen Auftritt. Allerdings sah Fischer hinter dem Sieg von Schulz im Zeitfahren einige Fragezeichen. "Mit der Zeitnahme gab es einige Probleme. Erst wurde Valentin auf Platz 4 geführt und dann überraschend als Sieger aufgerufen. Fakt ist aber, dass er stark gefahren ist", so der Trainer. "Nichtzeitfahrspezialist" Bauer wurde 41., konnte aber bei der dritten Etappe wenige Stunden später wieder nach vorn fahren. Gemeinsam mit seinem Vereinskameraden wurde er auf Rang 17 gewertet. Auf der 69 Kilometer langen Schlussetappe schwanden Bauer (41.) und Schulz (42.) am Schlussanstieg die Kräfte. Dennoch schätzte Fischer die Ergebnisse in der Gesamtwertung aufgrund der starken internationalen Konkurrenz hoch ein. (kfis)
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