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2012-01-10  

Kunz trotzt dem Regen und den Krämpfen

Radsport: Starter vom RSV Venusberg wird bei Querfeldein-DM Siebenter

Kleinmachnow/Venusberg - Dank einer starken Leistung hat Philipp Kunz vom RSV 54 Venusberg bei der Deutschen Meisterschaft im Radcross den Sprung unter die ersten Zehn geschafft. Im brandenburgischen Kleinmachnow landete der Querfeldein-Spezialist aus Gornau im Rennen der Jugend auf Platz 7 und sorgte damit für den Höhepunkt aus RSV-Sicht. Felix Groß (13./Schüler) und Karsten Volkmann (11./Elite) überzeugten laut Trainer Klaus Fischer ebenfalls, schrammten aber knapp an einer Top-Ten-Platzierung vorbei.

Auf dem 2,8-Kilometer-Kurs "Rund um die Kiebitzberge" bekam es Kunz in der Jugend mit Deutschlands 40 besten Cross-Fahrern zu tun. "Eigentlich hatte er einen guten Startplatz in der zweiten Reihe erwischt. Aber weil ein anderer Fahrer vor ihm nicht schnell genug in das Pedalklicksystem kam, verlief auch der Auftakt von Philipp alles andere als optimal", berichtet Fischer. Sein Schützling bewies jedoch Moral und kämpfte sich vom 15. auf den fünften Rang vor. Doch die Aufholjagd kostete mehr Kraft als erhofft, und so fiel Kunz zwischenzeitlich wieder auf den Platz 9 zurück. Nach einigen Krämpfen erholte er sich wieder und machte gegen Ende noch zwei Positionen gut.

Nachdem Kunz schon am Samstag mit der aufgeweichten Piste zu kämpfen hatte, sorgte der Regen tags darauf für noch schwierigere Bedingungen. Auch Felix Groß musste sein Rad oft durch die Sandpassagen tragen. Doch der Sachsenmeister kam als Fünfter gut ins Rennen. "An einer Spitzkehre stürzte er dann und verlor wichtige Zeit", sagt Fischer und ergänzt: "Rang 13 ging nach zwei schweren Runden voll in Ordnung." Der Trainer war auch zufrieden mit Volkmann, der sich über neun Runden einen tollen Kampf mit den 60 besten deutschen Cross-Experten lieferte. (kfis)

Bildtext: Philipp Kunz musste viele Sandpassagen zu Fuß meistern. - Foto: K. Fischer

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