Dominik Olomek sprintet auf Rang 2 in Zwenkau

Venusberger Radsportler mit gutem Auftakt beim Robert-Förster- Nachwuchs-Cup

Am Sonntag gingen 7 Venusberger Nachwuchssportler in Zwenkau in den Altersklassen U11 bis U15 an den Start. Als erstes Rennen des Robert-Förster-Cups galt es, wichtige Punkte für die Gesamtwertung zu sammeln. Ursprünglich in der Region des Zwenkauer Hafens geplant, musste aus organisatorischen Gründen von Seiten des Veranstalters die Strecke kurzfristig in das Zwenkauer Gewerbegebiet verlegt werden. Auf dem 1,7 km langen und flachen Kurs wurde aber trotzdem ein Rundstreckenrennen ausgetragen, so dass es zu einigen sehenswerten Sprintentscheidungen kam.

Bereits im ersten Rennen des Tages der Jüngsten im „Fette-Reifen-Rennen“ über 1 Runde, gingen 2 RSV-Sportler an den Start. Die Schwestern Gianna und Eufemia Schmieder überzeugten mit großer Einsatzbereitschaft und den Plätzen 4 und 7. Es siegte Moritz Schenck vom RSV ACL.

Im gemeinsam gestarteten Wettbewerb der Altersklassen U11 männlich und U11 weiblich war kein RSV- Sportler am Start. Hier bildete sich bereits in der ersten Runde die entscheidende 4-köpfige Spitzengruppe um den Leipziger Tom Böhmelt, der im Schlusssprint die schnellsten Beine hatte und den Erfurter Mäder, sowie den Chemnitzer Hilbert auf die Plätze verwies. Lena Petrausch vom  RSV ACL entschied die Wertung der Mädchen für sich.

Um 10:45 Uhr schob die U13 die Räder an den Start. Moritz Kretschy und Giovanni Schmieder hießen hier die Vertreter des RSV 54 im Rennen über 6 Runden. Moritz erwischte wieder einmal einen super Start und auch Giovanni zeigte sich in der ersten Zieldurchfahrt taktisch gut positioniert im ersten Drittel des Feldes. Doch bereits in der zweiten Runde dann der Schock für einen der Siegfavoriten Moritz Kretschy. Ein Platten im Hinterrad zwang ihn zum Stopp, und das an einer Stelle, an der kein Materialposten stationiert war. Nur durch das schnelle Eingreifen von Rene Schmieder (Vater von Giovanni), der sein eigenes Rad zur Verfügung stellte, konnte Moritz das Rennen fortsetzen. Giovanni dagegen hielt sich im Feld tapfer und erwehrte sich der zahlreichen Attacken der Cottbuser und Osterweddinger Sportler. Im Zielsprint verfehlte er mit Platz 4 nur um Zentimeter das Podest, das er mit einem energischeren Tigersprung sicher erreicht hätte. Moritz kämpfte hinter dem Feld allein gegen den Wind und konnte so einen Rückstand von über einer Minute nicht vermeiden. Das Kampfgericht entschied außerdem, ihn aus dem Ergebnis zu streichen, da er (gezwungener Maßen) mit der falschen Übersetzung unterwegs war. So wurde sein Kampfeswille an diesem Tage leider nicht mit Punkten für die Gesamtwertung belohnt.

Im Rennen der U13 weiblich ging Loraine Gellner ebenfalls über 6 Runden an den Start. Schon in der ersten Runde ergriff die Favoritin Thalea Mäder die Initiative und startete einen Ausreisversuch. Ihr folgten noch 3 andere Mädchen. Loraine verpasste diese Attacke, versuchte aber durch couragierte Nachführarbeit, die Lücke zu schließen. Doch näher als 10 Sekunden kamen die 4, die gleichzeitig das „Hauptfeld“ bildeten, nicht heran. Durch den hohen Krafteinsatz gelang es Loraine leider nicht, die von ihr geforderte Zielstellung zu erfüllen. Sie fiel von der Gruppe ab und kam sichtlich erschöpft mit über 2 Minuten Rückstand auf die Siegerin als Siebente ins Ziel. Meike Morawe vom Dresdner SC und Tami Rosse vom RSV Osterwedding bildeten um die überlegene Erstplatzierte Mäder das Podest auf den Plätzen zwei und drei.

Beim Rennen der Schüler U15 (30 Starter) hatte es der Venusberger Dominik Olomek mit einer Cottbuser Übermacht zu tun. Direkt in der 2. Runde versuchten Sie, eine Gruppe zu initiieren. Doch nicht nur diese Attacke, sondern auch jede weitere wurde vom Feld und dank der konzentrierten Fahrweise von Dominik abgewehrt. So kam es auch in diesem Rennen nach 9 Runden zu einem Massensprint, in dem sich dann doch erwartungsgemäß ein Sportler des RK Endspurt Cottbus, nämlich Franz Timmermann durchsetzte. Dominik verhalfen sein taktisches Verständnis und seine Sprintqualitäten zu einem sehr guten 2. Platz, vor dem ebenfalls aus Cottbus kommenden Roger-Rüdiger Bohla.

Kim Richter startete über 10 Runden im Rennen der U15 weiblich. Bei zwar 15 gemeldeten Sportlerinnen gingen nur 6 (!)  über diese Distanz. Dies schlug sich extrem in der Qualität des Rennens nieder, denn niemand wollte die Führung übernehmen, und so war die erste Hälfte des Rennens für die Zuschauer und Betreuer eher schwer zu ertragen.

Doch nach 6 Runden erhöhten die Damen dann doch das Tempo und zeigten, dass auch sie schnell fahren möchten und können. Kim setzte die taktischen Vorgaben fast perfekt um. Denn sie wehrte die mittlerweile doch entstehenden Attacken ab, unterließ es aber, übereifrige Konter zu setzen, die auf dieser windanfälligen Runde keinen Sinn gehabt hätten. So endete auch hier das Rennen im „Massensprint.“ Hier erwischte sie zunächst das Hinterrad der späteren Siegerin Schoppe, doch kurz vor der Ziellinie ging Kim dann doch die sprichwörtliche Luft aus. So reichte es dann doch nur zum undankbaren 4. Platz.

Paul Steinert

Name

Vorname

Altersklassen

Disziplin

Platz

Gellner

Loraine

U13w

RSR

7

Olomek

Dominik

Sc

RSR

2

Richter

Kim

U11/13/15w

RSR

4

Schmieder

Gianna

Anfänger

RSR

4

Schmieder

Giovanni

U13m

RSR

4

Onlinekredit bei smava