Presseartikel 2021

Di

11

Mai

2021

Freie Presse

Ve­nus­ber­ger be­weist Sprin­ter­qua­li­tä­ten

 

VE­NUS­BERG - Im ers­ten Ver­gleich der Ka­der­sport­ler des Bun­des Deut­scher Rad­fah­rer (BDR) seit dem Jah­res­wech­sel hat Co­lin Rudolph vom RSV 54 Ve­nus­berg für Fu­ro­re ge­sorgt. Der ins Sprint­la­ger ge­wech­sel­te U-17-Star­ter stell­te am Sams­tag sei­ne Stär­ken auf der kur­zen Stre­cke in be­ein­dru­cken­der Ma­nier un­ter Be­weis. Ru­dolph ge­wann nicht nur die Sprint-Qua­li­fi­ka­ti­on, sondern setz­te sich auch im Vier­tel- und Halb­fi­na­le sou­ve­rän durch. Im Fi­na­le folg­te ge­gen Lu­ca Nis­sel (RSV Ein­heit Lüb­ben) mit Sie­gen in bei­den Läu­fen die Krö­nung. Tags dar­auf konn­te der Ath­let aus dem Mar­cus-Burg­hardt-Ju­ni­or-Team auch im Keirinwett­be­werb auf gan­zer Li­nie über­zeu­gen. „Er hat das Halbfi­na­le sou­ve­rän ge­won­nen und war da­mit im gro­ßen Fi­na­le“, be­rich­tet Trai­ner Klaus Fi­scher. Im ers­ten Lauf sei sein Schütz­ling „stark ein­ge­baut“ ge­we­sen, so­dass es nur zu Platz 2 reich­te. Den zwei­ten Fi­nal­lauf nahm der Ve­nus­ber­ger von Po­si­ti­on 6 in An­griff. „Mit ei­ner star­ken Leis­tung war er rasch an der Spit­ze zu fin­den, wur­de aber drei Run­den vor Schluss durch ei­nen Überraschungsan­griff ei­nes Kon­tra­hen­ten von der Spit­ze verdrängt.“ Mit Voll­gas fuhr Ru­dolph wie­der an den Füh­ren­den her­an „und über­spur­te­te die­sen we­ni­ge Me­ter vor der Ziel­li­nie“, berichtet Fi­scher stolz. |kfis

Do

06

Mai

2021

Freie Presse

 

Ers­ter Pro­fi­ver­trag für Fe­lix Groß

 

LEIP­ZIG - Rad­sport­ler Fe­lix Groß (Fo­to) aus Leip­zig wech­selt nach den Olym­pi­schen Spie­len ins Pro­fi­la­ger. Der 22-Jäh­ri­ge, der dem RSV Ve­nus­berg an­ge­hört, un­ter­schrieb beim Team UAE Emi­ra­tes ei­nen Drei­jah­res­ver­trag. Ab Au­gust soll er be­reits ers­te Renn­ein­sät­ze erhal­ten. „Da­mit ist ein Traum für mich wahr ge­wor­den. Ich freue mich auf al­les, was kommt und bin ge­spannt“, mein­te Fe­lix Groß. Der deut­sche Re­kord­hal­ter in der Ein­zel­ver­fol­gung, der seit vier Jahren zum Stamm des Vie­rers ge­hört, ist auf der Bahn mehr­fa­cher U-23-Eu­ro­pa­meis­ter. Zu­dem wur­de er 2018 Mi­li­tär-Welt­meis­ter auf der Stra­ße. Ak­tu­ell be­rei­tet er sich mit den wei­te­ren Auswahlakteuren in­ten­siv auf die Olym­pi­schen Spie­le in To­kio vor. In den Qua­li­fi­ka­ti­ons­ren­nen hat­te der Sach­se ma­ß­geb­li­chen An­teil daran, dass der deut­sche Vie­rer das Ti­cket für To­kio buch­te. |mm

 

Sa

24

Apr

2021

Freie Presse

Bei Rad­pro­fi Mar­cus Burg­hardt läuft es nach Holper­start rund

 

Der in Zscho­pau ge­bo­re­ne Edel­hel­fer im Team Borahansgro­he peilt sei­ne zwölfte Tour de Fran­ce an. Die Vorzeichen ste­hen bes­ser als im Vor­jahr.

 

VON THO­MAS PREN­ZEL

 

CHEM­NITZ - Mit sei­nen 37 Jah­ren hat Mar­cus Burghardt im Rad­sport schon ei­ni­ges er­lebt. Dass der ge­bür­ti­ge Zscho­pau­er im Vor­jahr von sei­nem Rennstall Bo­ra-hansgro­he nicht für die Tour de Fran­ce no­mi­niert wur­de, ge­hör­te eher zu den nicht so schönen Er­fah­run­gen des ehr­gei­zi­gen Pe­da­leurs, der beim RSV Ve­nus­berg bei Trai­ner Klaus Fi­scher sein Hand­werk im Me­tier er­lern­te. Doch für 2021 ste­hen die Vor­zei­chen bes­ser. Denn der da­ma­li­ge Bo­ra-Kapitän und Tour-Vier­te Ema­nu­el Buch­mann ver­zich­tet wie Team­kol­le­ge Ma­xi­mi­li­an Schach­mann die­ses Jahr auf die Frank­reich-Schlei­fe. Er be­wer­tet den Gi­ro d‘Ita­lia mit zehn Berg­etap­pen (da­von acht Berg­an­künf­te) als deut­lich bes­ser ge­eig­net für sei­ne Qua­li­tä­ten als Klet­te­rer. Zu­dem will Buch­mann – wie Schach­mann auch – bei Olym­pia in To­kio fah­ren. Das 234 Ki­lo­me­ter lan­ge Stra­ßen­ren­nen steigt nur acht Ta­ge nach der Ziel­an­kunft auf dem Champs-Ély­sées. Und am Fu­ße des Fu­ji-Ber­ges, der höchs­ten Erhe­bung Ja­pans, war­tet ein ex­trem schwe­rer Kurs mit 4865 Hö­hen­me­tern auf die Rad-As­se.

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Di

09

Mär

2021

Freie Presse

Ein bä­ren­star­ker An­fah­rer

 

Rad­sport­ler Fe­lix Groß be­sitzt bes­te Chan­cen, bei den Som­mer­spie­len in To­kio im deut­schen Bahn­vie­rer zu star­ten. Der Leip­zi­ger, der dem RSV Ve­nus­berg angehört, hat zu­dem auch auf der Stra­ße ehr­gei­zi­ge Zie­le.

 

VON MAR­TI­NA MAR­TIN

 

CHEM­NITZ - Seit ei­nem Jahr ist er der stärks­te Bahnrad-Ver­fol­ger Deutsch­lands. Bei der Heim-WM in Berlin ras­te Fe­lix Groß über 4000 Me­ter zu ei­nem natio­na­len Re­kord und be­leg­te da­mit im Kreis der Welt­eli­te den fünf­ten Rang. Das klei­ne Fi­na­le um Bron­ze hat­te er nur knapp ver­passt. Zu­dem be­saß er als An­fah­rer des Vie­rers ei­nen Rie­sen­an­teil daran, dass im Ve­lo­drom die letz­ten notwen­di­gen Punk­te für die Olympiaqua­li­fi­ka­ti­on er­kämpft wur­den. „Die­se WM vor heimischem Pu­bli­kum und mit den zwei Re­kor­den war bis­her das ab­so­lu­te High­light für mich“, ge­rät der 22-Jäh­ri­ge beim Er­in­nern ins Schwärmen.

 

Im Män­ner­be­reich gab es seit­her für den Leip­zi­ger je­doch kei­ne Mög­lich­keit, sei­ne Spitzen­stel­lung auf der Bahn un­ter Be­weis zu stel­len. We­gen Co­ro­na fie­len die geplanten wich­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen für ihn ins Was­ser: Ei­ne Deut­sche Meis­ter­schaft fand nicht statt, auf die Rei­se zur EM ins bul­ga­ri­schen Plow­diw ver­zich­te­te der Ver­band Mit­te No­vem­ber aus Ri­si­ko­grün­den. Ein­zig Pro­fi Ma­xi­mi­li­an Le­vy, der im Sprint und im Kei­rin tri­um­phier­te, nahm auf ei­ge­ne Ver­ant­wor­tung teil.

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