Freie Presse

Kretschy fährt aufs Podest

Radsport: Gelenauer wird in Grimma Dritter

 

Venusberg - Im Rennen "Rund um den Seumepark" ist in Grimm der Start in die Querfeldeinsaison der Radsportler vollzogen worden. Der Auftakt war zugleich der erste von fünf Wertungsläufen innerhalb der Bioracer Cross Challenge 2014. Seitens des RSV Venusberg schnitt Moritz Kretschy am besten ab.

Die bei Superwetter mit Temperaturen um die 17 Grad Celsius ausgetragene Veranstaltung sah auf Grund der kürzlich erst zu Ende gegangenen Straßensaison nur ein kleines Aufgebot aus dem Erzgebirgsverein am Start. So vertraten lediglich die Crossspezialisten Philipp Kunz und Florian Weder sowie Moritz Kretschy die Venusberger Farben. Alle drei Starter mussten dabei bereits in den Altersklassen für 2015 antreten. "Der sein erstes Rennen bei den Schülern und zugleich sein erstes Querfeldeinrennen absolvierende Kretschy zeigte eine sehr starke Leistung", lobte Trainer Klaus Fischer. Aus der letzten Reihe im Feld der 24 Starter musste der Gelenauer die dreimal zu absolvierende 1,2-Kilometer-Schleife in Angriff nehmen. Durch einen Blitzstart lag er schon nach wenigen hundert Metern auf Position 5. "Im weiteren Verlauf verbesserte er sich sogar auf Rang 3 und lieferte sich harte Positionskämpfe um den Silberplatz. Erst in der Schlussrunde musste Moritz abreißen lassen", so Fischer. Mit 15 Sekunden Rückstand auf den Zweitplatzierten fuhr der Zwölfjährige dennoch auf den nicht für möglich gehaltenen Bronzerang.

Dies blieb zugleich die einzige RSV-Medaille. Weder musste sich erstmals mit den Junioren auseinandersetzten und erkennen, dass er kräftemäßig noch im Rückstand ist: Platz 6. Kunz, der Seriensieger des Vorjahres, kam zur gleichen Erkenntnis in seinem ersten Männerrennen. Zur stärkeren Konkurrenz kam noch die längere Renndauer, die von 40 auf 60 Minuten stieg. Kunz hatte wie Kretschy die letzte Startreihe zugelost bekommen, sodass er von Beginn an im Nachteil war. Mit guter Moral schaffte er es bis auf Rang 17. (kfis/mas)

Onlinekredit bei smava