Berichte

Mo

17

Mai

2021

Freie Presse

Fe­lix Groß auf dem Weg nach To­kio in star­ker Form

 

Bahn­rad­sport: Leip­zi­ger mit zwei Sie­gen beim Na­ti­ons-Cup in Hong­kong

 

VON THO­MAS JU­SCHUS

 

HONG­KONG - Der Auf­wand war ex­trem hoch. Kom­pli­zier­te An- und Einreisebedin­gun­gen, ein stren­ges, mehr als 40-sei­ti­ges Hy­gie­ne­pro­to­koll sorg­te für grö­ßt­mög­li­che Si­cher­heit, da­zu ex­trem ein­ge­schränk­te so­zia­le Kontak­te der Ath­le­ten so­wie Be­treu­er und na­tür­lich kei­ne Zu­schau­er im Velodrom: Der neue Na­ti­ons-Cup im Bahn­rad­sport in Hong­kong hat wohl ei­nen Vor­ge­schmack auf die Be­din­gun­gen bei den Olym­pi­schen Spie­len im Au­gust in To­kio ge­bo­ten. Auch des­halb ha­ben sich für Fe­lix Groß die Mü­hen der Rei­se in die chi­ne­si­sche Son­der­ver­wal­tungs­zo­ne ge­lohnt – trotz über­aus überschaubarer Kon­kur­renz. Auch sport­lich war die Rei­se für den Leip­zi­ger und die deut­sche Ver­fol­ger­mann­schaft auf der WM-Bahn von 2017 ein Er­folg, was vor al­lem an den ge­fah­re­nen Zei­ten lag.

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Di

11

Mai

2021

Freie Presse

Ve­nus­ber­ger be­weist Sprin­ter­qua­li­tä­ten

 

VE­NUS­BERG - Im ers­ten Ver­gleich der Ka­der­sport­ler des Bun­des Deut­scher Rad­fah­rer (BDR) seit dem Jah­res­wech­sel hat Co­lin Rudolph vom RSV 54 Ve­nus­berg für Fu­ro­re ge­sorgt. Der ins Sprint­la­ger ge­wech­sel­te U-17-Star­ter stell­te am Sams­tag sei­ne Stär­ken auf der kur­zen Stre­cke in be­ein­dru­cken­der Ma­nier un­ter Be­weis. Ru­dolph ge­wann nicht nur die Sprint-Qua­li­fi­ka­ti­on, sondern setz­te sich auch im Vier­tel- und Halb­fi­na­le sou­ve­rän durch. Im Fi­na­le folg­te ge­gen Lu­ca Nis­sel (RSV Ein­heit Lüb­ben) mit Sie­gen in bei­den Läu­fen die Krö­nung. Tags dar­auf konn­te der Ath­let aus dem Mar­cus-Burg­hardt-Ju­ni­or-Team auch im Keirinwett­be­werb auf gan­zer Li­nie über­zeu­gen. „Er hat das Halbfi­na­le sou­ve­rän ge­won­nen und war da­mit im gro­ßen Fi­na­le“, be­rich­tet Trai­ner Klaus Fi­scher. Im ers­ten Lauf sei sein Schütz­ling „stark ein­ge­baut“ ge­we­sen, so­dass es nur zu Platz 2 reich­te. Den zwei­ten Fi­nal­lauf nahm der Ve­nus­ber­ger von Po­si­ti­on 6 in An­griff. „Mit ei­ner star­ken Leis­tung war er rasch an der Spit­ze zu fin­den, wur­de aber drei Run­den vor Schluss durch ei­nen Überraschungsan­griff ei­nes Kon­tra­hen­ten von der Spit­ze verdrängt.“ Mit Voll­gas fuhr Ru­dolph wie­der an den Füh­ren­den her­an „und über­spur­te­te die­sen we­ni­ge Me­ter vor der Ziel­li­nie“, berichtet Fi­scher stolz. |kfis

Do

06

Mai

2021

Freie Presse

 

Ers­ter Pro­fi­ver­trag für Fe­lix Groß

 

LEIP­ZIG - Rad­sport­ler Fe­lix Groß (Fo­to) aus Leip­zig wech­selt nach den Olym­pi­schen Spie­len ins Pro­fi­la­ger. Der 22-Jäh­ri­ge, der dem RSV Ve­nus­berg an­ge­hört, un­ter­schrieb beim Team UAE Emi­ra­tes ei­nen Drei­jah­res­ver­trag. Ab Au­gust soll er be­reits ers­te Renn­ein­sät­ze erhal­ten. „Da­mit ist ein Traum für mich wahr ge­wor­den. Ich freue mich auf al­les, was kommt und bin ge­spannt“, mein­te Fe­lix Groß. Der deut­sche Re­kord­hal­ter in der Ein­zel­ver­fol­gung, der seit vier Jahren zum Stamm des Vie­rers ge­hört, ist auf der Bahn mehr­fa­cher U-23-Eu­ro­pa­meis­ter. Zu­dem wur­de er 2018 Mi­li­tär-Welt­meis­ter auf der Stra­ße. Ak­tu­ell be­rei­tet er sich mit den wei­te­ren Auswahlakteuren in­ten­siv auf die Olym­pi­schen Spie­le in To­kio vor. In den Qua­li­fi­ka­ti­ons­ren­nen hat­te der Sach­se ma­ß­geb­li­chen An­teil daran, dass der deut­sche Vie­rer das Ti­cket für To­kio buch­te. |mm

 

Mi

05

Mai

2021

Unser Felix Groß erhält Profivertrag

Seit wenigen Stunden ist es nun offiziell. Einer der erfolgreichsten Nachwuchsfahrer der vergangenen Jahre erfüllt sich einen Kindheitstraum. Am heutigen Tage wurde Felix Groß für seine beispielhaften Aufopferungen und überdurchschnittlichen Ergebnisse im Radsport mit einem Profivertrag belohnt.

 

Der langjährige erfolgreiche Nachwuchsakteur des Marcus-Burghardt-Junior-Teams (mehrfacher Deutscher Meister auf Straße und Bahn) erhielt noch weiteren erfolgreichen Jahren im rad-net ROSE-Team (mehrfacher Europameister auf der Bahn, Militärweltmeister auf der Straße) einen 3-Jahresvertrag beim WorldTour-Team UAE-Emirates. Damit steht er im kommenden Jahr an der Seite des letztjährigen Tour de France Siegers Tadej Pogacar.

 

Bevor es aber so weit ist, absolviert der Ausnahmeathlet die Olympischen Spiele in Tokio. Hier kämpft er mit dem Deutschland-Vierer in der 4000 m Mannschaftsverfolgung um ein ansprechendes Ergebnis für unser Land. Danach wird er von seinem zukünftigen Arbeitgeber bereits einige Stagaire-Einsätze bei mehreren Rennen erhalten. 

 

Wir wünschen unserem Felix, für die weiteren sportlichen Aufgaben „Alles Gute“ und maximale Erfolge!

 

Sport frei!

Dein Marcus-Burghardt-Junior-Team

Der RSV 54 Venusberg

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Sa

24

Apr

2021

Freie Presse

Bei Rad­pro­fi Mar­cus Burg­hardt läuft es nach Holper­start rund

 

Der in Zscho­pau ge­bo­re­ne Edel­hel­fer im Team Borahansgro­he peilt sei­ne zwölfte Tour de Fran­ce an. Die Vorzeichen ste­hen bes­ser als im Vor­jahr.

 

VON THO­MAS PREN­ZEL

 

CHEM­NITZ - Mit sei­nen 37 Jah­ren hat Mar­cus Burghardt im Rad­sport schon ei­ni­ges er­lebt. Dass der ge­bür­ti­ge Zscho­pau­er im Vor­jahr von sei­nem Rennstall Bo­ra-hansgro­he nicht für die Tour de Fran­ce no­mi­niert wur­de, ge­hör­te eher zu den nicht so schönen Er­fah­run­gen des ehr­gei­zi­gen Pe­da­leurs, der beim RSV Ve­nus­berg bei Trai­ner Klaus Fi­scher sein Hand­werk im Me­tier er­lern­te. Doch für 2021 ste­hen die Vor­zei­chen bes­ser. Denn der da­ma­li­ge Bo­ra-Kapitän und Tour-Vier­te Ema­nu­el Buch­mann ver­zich­tet wie Team­kol­le­ge Ma­xi­mi­li­an Schach­mann die­ses Jahr auf die Frank­reich-Schlei­fe. Er be­wer­tet den Gi­ro d‘Ita­lia mit zehn Berg­etap­pen (da­von acht Berg­an­künf­te) als deut­lich bes­ser ge­eig­net für sei­ne Qua­li­tä­ten als Klet­te­rer. Zu­dem will Buch­mann – wie Schach­mann auch – bei Olym­pia in To­kio fah­ren. Das 234 Ki­lo­me­ter lan­ge Stra­ßen­ren­nen steigt nur acht Ta­ge nach der Ziel­an­kunft auf dem Champs-Ély­sées. Und am Fu­ße des Fu­ji-Ber­ges, der höchs­ten Erhe­bung Ja­pans, war­tet ein ex­trem schwe­rer Kurs mit 4865 Hö­hen­me­tern auf die Rad-As­se.

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Di

09

Mär

2021

Freie Presse

Ein bä­ren­star­ker An­fah­rer

 

Rad­sport­ler Fe­lix Groß be­sitzt bes­te Chan­cen, bei den Som­mer­spie­len in To­kio im deut­schen Bahn­vie­rer zu star­ten. Der Leip­zi­ger, der dem RSV Ve­nus­berg angehört, hat zu­dem auch auf der Stra­ße ehr­gei­zi­ge Zie­le.

 

VON MAR­TI­NA MAR­TIN

 

CHEM­NITZ - Seit ei­nem Jahr ist er der stärks­te Bahnrad-Ver­fol­ger Deutsch­lands. Bei der Heim-WM in Berlin ras­te Fe­lix Groß über 4000 Me­ter zu ei­nem natio­na­len Re­kord und be­leg­te da­mit im Kreis der Welt­eli­te den fünf­ten Rang. Das klei­ne Fi­na­le um Bron­ze hat­te er nur knapp ver­passt. Zu­dem be­saß er als An­fah­rer des Vie­rers ei­nen Rie­sen­an­teil daran, dass im Ve­lo­drom die letz­ten notwen­di­gen Punk­te für die Olympiaqua­li­fi­ka­ti­on er­kämpft wur­den. „Die­se WM vor heimischem Pu­bli­kum und mit den zwei Re­kor­den war bis­her das ab­so­lu­te High­light für mich“, ge­rät der 22-Jäh­ri­ge beim Er­in­nern ins Schwärmen.

 

Im Män­ner­be­reich gab es seit­her für den Leip­zi­ger je­doch kei­ne Mög­lich­keit, sei­ne Spitzen­stel­lung auf der Bahn un­ter Be­weis zu stel­len. We­gen Co­ro­na fie­len die geplanten wich­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen für ihn ins Was­ser: Ei­ne Deut­sche Meis­ter­schaft fand nicht statt, auf die Rei­se zur EM ins bul­ga­ri­schen Plow­diw ver­zich­te­te der Ver­band Mit­te No­vem­ber aus Ri­si­ko­grün­den. Ein­zig Pro­fi Ma­xi­mi­li­an Le­vy, der im Sprint und im Kei­rin tri­um­phier­te, nahm auf ei­ge­ne Ver­ant­wor­tung teil.

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Fr

13

Nov

2020

Freie Presse

Olym­pia­sie­ger ge­hört zu den Gra­tu­lan­ten

 

Sport­mo­de­ra­tor Rei­ner Re­chen­ber­ger fei­ert seinen 80. Ge­burts­tag. Der Ep­pen­dor­fer ist vor al­lem mit dem Rad­sport ver­bun­den.

 

VON KNUT BER­GER

 

EP­PEN­DORF - Ei­gent­lich woll­ten sich die­sen Frei­tag Ver­tre­ter der Rad­sport­gil­de zu ei­ner gro­ßen Ge­burts­tags­fei­er ver­sam­meln. Doch we­gen Co­ro­na kann nicht wie ge­plant aufge­sat­telt wer­den, um ei­nem sprach­ge­wand­ten Ep­pen­dor­fer zu gra­tu­lie­ren: Mit Reiner Re­chen­ber­ger fei­ert ein Mann sei­nen 80. Ge­burts­tag, der wie kaum ein an­de­rer Mit­tel­sach­se mit dem Rad­sport ver­bun­den ist.

 

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Fr

06

Nov

2020

Freie Presse

Ve­nus­ber­ger Ath­le­ten wol­len fit für Neu­start sein

 

Rad­sport: Trai­nings­la­ger kurz vor der Co­ro­na-Pau­se soll dem RSV-Team helfen

 

VE­NUS­BERG - Das Ti­ming ist per­fekt ge­we­sen: Noch kurz vor den neuen Ver­ord­nun­gen ha­ben die Rad­sport­ler des RSV 54 Ve­nus­berg ihr Trainingslager be­en­det. Die neun­köp­fi­ge Grup­pe um Trai­ner Klaus Fischer feil­te da­bei vor al­lem an den kon­di­tio­nel­len Grund­la­gen. „Wir wis­sen zwar nicht, wann es sein wird. Aber wenn es wie­der los­geht, müs­sen wir fit sein“, be­tont der 70-Jäh­ri­ge.

 

Des­halb hat­te er ein ab­wechs­lungs­rei­ches Pro­gramm zu­sam­men­ge­stellt, um die Be­las­tung zu steu­ern. „Bei­spiels­wei­se wa­ren wir drei­mal in der Venusber­ger Hal­le, um Kraft- und Deh­nungs­übun­gen zu ab­sol­vie­ren. Dann gab es Cross­ein­hei­ten, in de­nen es um die Aus­dau­er ging, im Dreba­cher Wald ha­ben wir die Tech­nik bei Steil­ab­fahr­ten ge­übt und auf dem Sport­platz das schnel­le Auf- und Ab­stei­gen, das im Quer­feld­ein ja auch ganz wich­tig ist“, gab der er­fah­re­ne Trai­ner ei­nen klei­nen Ein­blick in die ver­gan­ge­ne Woche.

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Mi

04

Nov

2020

Freie Presse

Von Fa­mi­li­en­aus­flug mit Bron­ze heimgekehrt

 

Rad­sport: Pe­pe Al­brecht (RSV Ve­nus­berg) lässt bei Cross-Ren­nen in Bran­den­burg auch sei­nen Bru­der hin­ter sich

VE­NUS­BERG - Ei­gent­lich woll­ten die Rad­sport­ler des RSV Ve­nus­berg 54 in der neu­en Hei­mat ih­res gro­ßen Vor­bilds an­tre­ten, doch die zwei­te Auf­la­ge des Mar­cus-Burg­hardt-Cha­ri­ty-MTB-Ren­nens im ober­baye­ri­schen Sa­mer­berg wur­de co­ro­na­be­dingt ab­ge­sagt. Statt­des­sen fan­den zwei Erz­ge­bir­ger kurz­fris­tig in Bran­den­burg ei­ne Her­aus­for­de­rung. Im In­ter­net hat­te Ron Al­brecht ei­nen Cross­wett­kampf ge­fun­den, bei dem er zwei Startplät­ze für sei­ne Söh­ne er­gat­tern konn­te. So un­ter­nahm die Fa­mi­lie ei­nen Aus­flug, der sich lohn­te.

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Sa

31

Okt

2020

Albrechtbrüder mit starken Auftritt in Neubrandenburg -Pepe schafft Sprung aufs Podest-

Eigentlich hatte der RSV 54 und das Marcus-Burghardt-Junior-Team (MTB-Truppe) am vergangenen Wochenende einen Renneinsatz in der neuen Heimat seines Profis Marcus Burghardt auf dem Wettkampfplan. Hier hatten die Venusberger im letzten Jahr mächtig abgeräumt. Doch das 2. „Marcus Burghardt Carity MTB-Rennen“ in Samerberg wurde auf Grund der Corona- Lage wenige Tage vor deren Austragung leider abgesagt.

 

Vater Albrecht machte sich über Facebook schlau und entdeckte in Brandenburg einen stattfindenden Crosswettkampf. Durch mehrere Telefonate mit den Verantwortlichen erhielt er kurzfristig noch 2 Startplätze, die er mit seinen Söhnen nutzte. Dabei nahm er 9 Std. Reiseweg (hin und zurück) in Kauf. Doch es sollte nicht umsonst sein.

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