Freie Presse (Zschopau)

Spitze liegt außer Reichweite

Ohne Top-Ten-Platzierung sind die Radsportler des RSV 54 Venusberg von den Deutschen Querfeldein-Meisterschaften zurück- gekehrt. Dennoch verlief der erste Saisonhöhepunkt zufriedenstellend.

Venusberg - Heftiger Wind und starke Konkurrenz haben den Venusberger Radsportlern bei den ersten nationalen Titelkämpfen des neuen Jahres zu schaffen gemacht. Bei den Deutschen Meisterschaften im Querfeldein-Fahren reichte es für den RSV 54 daher nicht zu einer einstelligen Platzierung. Als 14. des Jugend-Wettbewerbs schnitt Dominik Olomek am besten ab.


Obwohl Trainer Klaus Fischer vor dem zweitägigen Wettkampf in Borna insgeheim womöglich auf eine Überraschung gehofft hatte, zeigte er sich hinterher auch ohne Top-Ten-Platzierung zufrieden: "Unsere Starter haben die Erwartungen größtenteils erfüllt. Immerhin mussten sie sich nach dem Wechsel in höhere Altersklassen mit älteren Kontrahenten und längeren Distanzen auseinandersetzen."


Auch die aufgeweichte Strecke erwies sich als große Herausforderung, doch vor allem Dominik Olomek bewahrte bei der Schlammschlacht "Rund um die Witznitzer Kippe" den Durchblick. Dreimal war der 3,2-Rundkurs zu bewältigen, wobei der Jugend-Starter aus dem Erzgebirge mit einem Blitzstart sofort Boden gutmachte. Zwar wurde seine Aufholjagd, die in einer hinteren Startreihe begann, durch einen Sturz auf der ersten längeren Abfahrt kurzzeitig gestoppt. Dennoch schaffte es Olomek, der wie die anderen Sportler sein Rad oft tragen musste, unter 50 Fahrern letztlich auf den 14. Rang. Das gleiche Ergebnis stand im Jedermann-Rennen für Rückkehrer David Hein (M 35) zu Buche, der zwischenzeitlich durch den Sturz eines anderen Fahrers ausgebremst wurde.


Während Fischer den 21. Platz von Philipp Kunz in der U 23 als ausbaufähig einschätzte, war er mit den Leistungen in den unteren Altersklassen zufrieden. So fuhr Moritz Kretschy im 43-köpfigen Schüler-Feld auf einen guten 16. Platz. Vereinskollege Giovanni Schmieder, der aus der letzten Reihe ins Rennen gegangen war, leistete sich nach gutem Start einige taktische Fehler. Dadurch kam er am Ende nicht über den 31. Platz hinaus. (mit kfis)


Bildtext: Nicht nur an dieser Treppe musste Dominik Olomek sein Rad schultern. Auch entlang der Strecke im Wald war der Boden so aufgeweicht, dass der RSV-Starter auf seinem Weg zu Platz 14 nicht nur im Sattel saß.

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