Venusberger Radsportler erkämpfen 21 Medaillen bei Bahnmeisterschaften

Am Wochenende wurden auf der Leipziger Radrennbahn die sächsischen Landestitelkämpfe im Bahnradsport ausgetragen. Bei, an diesem Wochenende nicht gerade idealen Bedingungen (kühler, teils böiger Wind), gab es für die Aktiven, insbesondere in den Zeitfahrwettbewerben, oft wechselnde äußere Bedingungen und somit waren Rekordzeiten (wie im vergangenen Jahr) nicht möglich. Die Organisation ließ auch in diesem Jahr wieder sehr zu wünschen übrig! (es wurden nur sehr spärlich, wenn überhaupt, Ergebnisse, Zwischenstände, veröffentlicht und somit fehlte für Sportler und Betreuer der notwendige Überblick über den aktuellen Rennverlauf, u.v.m.).

Auch in diesem Jahr wartete auf die Aktiven wieder ein umfangreiches, kräftezehrendes Wettkampfprogramm. So musste an beiden Tagen 5, bzw. 6 Einzeldisziplinen gemeistert werden, bevor die Sieger im Omnium ermittelt waren. Die Venusberger Sportler konnten auch in diesem Jahr wieder an die erfolgreichen letzten Jahre anknüpfen und mit ausgezeichneten Ergebnissen aufwarten. Sie sicherten sich insgesamt 21 Medaillen, darunter 8 Meistertitel. Die herausragenden RSV-Akteure waren hierbei Felix Groß, Max Zschocke, Jens Olomek, Kim Richter und Eva Luca mit jeweils 4 Medaillen.

 

In der Juniorenklasse konnten sich am Ende nach 6 Teildisziplinen (Scratch, Ausscheidungsfahren, Punktefahren, 200 m fliegend, 500, bzw. 1000 m und 2000, bzw. 3000 m Zeitfahren) die beiden Sportler des Marcus Burghardt Junior Teams, Felix Groß und Max Zschocke über Gold und Silber im Omnium (Mehrkampf) freuen. In den 3 Einzeldisziplinen mit gesonderter Medaillenwertung gab es für Felix Groß Gold im 3000 m Zeitfahren, Silber über die 1000 m Strecke, sowie im Punktefahren. Zudem war er der Schnellste über die 200 m-Distanz, sowie im Scratch. Max Zschocke sicherte sich auf den beiden Zeitfahrstrecken (3000 m, 1000 m) jeweils die Bronzemedaille. Leider verfehlte er im Punktefahren mit Rang 4 eine weitere Medaille. Im abschließenden Madisonwettbewerb konnte sich Max mit seinem Leipziger Partner Toni Franz über den Meistertitel freuen. Der 3. RSV-Vertreter Max Wabst erzielte im Omnium Rang 12.

 

Jugendakteur Dominik Olomek überzeugte in der Mehrkampfwertung (gleichfalls 6 Einzeldisziplinen) mit konstanten Spitzenresultaten und der am Ende hochverdienten Silbermedaille. In den Einzeldisziplinen gab es für den Fahrer des Marcus Burghardt Junior Teams Gold über die 500 m-Distanz, sowie Silber über die 2000 m Zeitfahrstrecke. Über die 200 m-Distanz war er der Schnellste in seiner Altersklasse. Im Madisonwettbewerb reichte es trotz eines Sturzes von Olomek mit seinem Partner Rautzenberg zur Bronzemedaille.

 

Die beiden RSV-Mädels Kim Richter und Eva Luca überraschten in der Jugendklasse weiblich mit tollen Tagesergebnissen. Der Gesamtsieg war hier bis zur letzten Disziplin noch völlig offen. In einem spannenden Punktefahren sollte erst die Schlusswertung über das Gesamtklassement entscheiden. Am Ende sicherte sich Kim Richter den Meistertitel im Omnium und Eva Luca machte den starken Auftritt mit Silber perfekt. In den Einzeldisziplinen (500 m, 2000 m, Punktefahren) glänzte Eva Luca mit 3-mal Gold, sowie Kim Richter mit 3-mal Silber. Kim Richter war zudem die Schnellste über 200 m fliegend und im Scratch (leider ohne Medaillenvergabe).

 

Die beiden RSV-Schülerakteure Moritz Kretschy und Giovanni Schmieder konnten auf Grund derzeit bestehender körperlicher Defizite gegenüber der teilweise körperlich überlegenen Konkurrenz nicht ganz vorn mitmischen. Dennoch erfüllten beide in der Omniumwertung (5 Disziplinen) die Erwartungen. Für Kretschy reichte es zu einem ordentlichen 9. Rang. Schmieder erreichte bei seinem erst 3. Bahnwettkampf in diesem Jahr(lange verletzt nach seinem Italiensturz) Rang 20. Aber auch die beiden Schülerfahrer kamen im 4-er Mannschaftsfahren gemeinsam mit 2 Chemnitzern RSV-Fahrern noch zu Ihrer verdienten Medaille (Bronze).

 

In der AK U 11 bestritt Luke Richter am Sonnabend (3 Disziplinen - 100 m fliegend, 500 m Zeitfahren, Punktefahren) sein erstes Lizenzrennen. Auch er erreichte entsprechend seinen derzeitigen Möglichkeiten im Omnium mit Platz 11 ein ordentliches Ergebnis.

 

Fischer

 

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