Licht und Schatten beim 9. Elbauenrennen in Klöden

Die Venusberger RSV-Nachwuchsfahrer gingen beim, mit insgesamt 400 Startern aus mehreren Bundesländern, überaus stark besetztem 9. Elbauenrennen, in Klöden (Sachsen-Anhalt) an den Start. Leider begannen die Probleme für das Venusberger Lager bereits vor dem eigentlichen Rennen. So stand man mit mehreren Fahrzeugen vor der geschlossenen Elbfähre und musste einen 70 km längeren Umweg in Kauf nehmen, was ein späteres Eintreffen am Wettkampfort zur Folge hatte (schwache Kür des Veranstalters, der dies in der Ausschreibung nicht veröffentlichte). Damit war für die Aktiven keine optimale Wettkampfvorbereitung möglich.

Auf einem mehrfach zu umfahrenden 4,8 km Flachkurs hatten die Teilnehmer in allen Altersklassen mit teils heftigem Wind zu kämpfen.

 

Im Schülerrennen (6 Runden) hatten sich die beiden Venusberger Moritz Kretschy und Giovanni Schmieder nach ihrem erfolgreichen Saisonauftakt auf dem Sachsenring eine Menge vorgenommen. Doch auf Grund des heftigen Windes gab es auf den Gegenwindabschnitten im Feld Probleme, mit der zu leistenden Führungsarbeit, sodass es dort zu „Bummelfahrten“ kam, wodurch das 50 Fahrer umfassende Feld bis zum Schluss zusammen blieb. Im Finale kam es dann zu einem Massensturz, wovon  die beiden RSV-Fahrer nicht direkt betroffen waren, aber im Finale stark behindert wurden und nicht voll in den Endkampf eingreifen konnten. Für Moritz Kretschy und Giovanni Schmieder standen am Ende die Ränge 7 und 18 im Ergebnisprotokoll.

 

In einem sehr temporeichen Rennen der Jugend über 10 Runden zeigte der, sein 1. Straßenrennen bestreitende MTB-Spezialist Robin Wagler, gegen die starke Cottbusser Übermacht einen tollen Auftritt. So gelang es ihm, sich nach 11, in kleinen Grüppchen enteilten Fahrern, im 30 Fahrer umfassendem Feld zu behaupten. Im Finale war er durch einen Hinterraddefekt jedoch außer Gefecht gesetzt. Dennoch am Ende für ihn ein respektabler 27. Rang bei seinem Straßendebüt. Eva Luca ging im gleichen Rennen an den Start, verpasste aber in der Anfangsphase die entscheidende Rennsituation. Dennoch in der Juniorinnenwertung ein ordentlicher 10. Platz. 

 

Für U-13 Fahrer Luke Richter war das Rennen auf Grund eines Sturzes bereits nach wenigen Kilometern vorzeitig beendet.

 

Im Wettbewerb der AK U 11 weiblich (Omnium, bestehend aus Straßenrennen und Geschicklichkeitsfahren) belegte Gianna Schmieder nach Disziplinrängen 3 und 6 im Tagesklassement einen starken 3. Rang und schaffte damit den Sprung aufs Podest.

 

Im Hobbyrennen U 11 über 1 Runde gewann Eufemia Schmieder die weibliche Wertung und die Geschwister Bruno und Hugo Behr sicherten sich im Feld der  männlichen Konkurrenz die Plätze 8 und 9.

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