Venusberger Radsportler gewinnen 7 Medaillen bei Bahn-DM in Cottbus

Den 5 Venusberger Teilnehmern gelang bei den, von Mittwoch bis Sonntag auf dem Cottbusser Zementoval ausgetragenen Deutschen Titelkämpfen im Bahnradsport, ein einzigartiger Auftritt. Mit 2 DM-Titeln und insgesamt 7 Medaillen konnten die Venusberger, das an gleicher Stelle erzielte Superergebnis aus dem Jahre 2014 (5 Medaillen-2 Titel),  nochmals überbieten. Mit 3 Medaillen war Felix Zschocke der erfolgreichste Venusberger Teilnehmer. Das Zwillingspaar Zschocke brachte es bei diesen Meisterschaften auf insgesamt 4 Medaillen, darunter ein Titel durch Max Zschocke (Madison). Felix Groß glänzte mit jeweils 1-mal Gold und Silber. Jugendfahrer Dominik Olomek freute sich mit dem Sachsenquartett über Bronze in der 3000 m Mannschaftsverfolgung.

 

Die Meisterschaften begannen bereits am 1. Tag mit einem Paukenschlag für Venusberg. In der Qualifikation der 3000 m Einerverfolgung fuhr Felix Groß die schnellste Zeit und setzte sich im anschließenden Finale in einer Superzeit von 3:30 min. gegen den Cottbusser Hollmann durch und wurde überlegener Titelgewinner. Für Max Zschocke reichte es zu Platz 12.

 

Der 2. Wettkampftag bescherte den Venusbergern 2 weitere Medaillen. Felix Zschocke sicherte sich Silber im 1000 m Zeitfahren und der Sachsenvierer der Jugend mit Olomek fuhr auf den Bronzerang. Am Freitag war dann eine kleine RSV-Abordnung zu den Titelkämpfen angereist. Leider war dies aber der einzige Tag, wo es keine Medaille für die Venusberger Farben gab (viel Pech in den 2 Mannschaftsverfolgungs- Disziplinen). 

 

Der Sonnabend wurde dann ein „großer“ Tag für Max Zschocke. Mit Partner Rico Brückner bestritt er den, über 90 Runden ausgetragenen Madisonwettbewerb (2-er Mannschaft). Trotz eines Sturzes von Max vor der 1. Wertung (verbunden mit Vorderradwechsel) harmonierte das Duo glänzend zusammen uns sammelte fleißig Zähler. Bis zur Schlusswertung lagen die Sachsen mit dem Thüringer Team gleichauf. In einem spannenden Finale sicherten sich die Sachsen die letzte Wertung und damit den Deutschen Meistertitel (größter Erfolg für Max Zschocke!). Eine weitere Entscheidung des Tages stand mit dem Teamsprint auf dem Plan. Hier wurde neben Felix Zschocke und dem Chemnitzer Schumann, RSV-Fahrer Felix Groß aufgeboten. Das Trio erreichte in der Qualifikation die 2-schnellste Zeit. Im Kampf um Gold mussten die Sachsen aber dem Trio aus Mecklenburg-Vorpommern knapp den Vortritt lassen. Dennoch eine super Silbermedaille. 

 

Am Abschusstag der Meisterschaften musste RSV-Fahrer Felix Zschocke nochmal ran. Er nahm den Keirin-Wettbewerb mit berechtigten Medaillenhoffnungen in Angriff. Als Vorlaufdritter qualifizierte er sich für das Finale. Hier überzeugte er mit einer Klasseleistung und sicherte sich Bronze.   

 

Trotz dieses phänomenalen Auftritts der RSV-Sportler verlief aber nicht alles wie erhofft. So scheiterte der Sachsenvierer (mit Groß und M. Zschocke) in der 4000 m Mannschaftsverfolgung bereits am Start (technischer Defekt und nachfolgender Fehlstart) durch eine Disqualifikation. Damit war eine sicher eingeplante Medaille für Sachsen und die 2 Venusberger leider pfutsch. Der weibliche Juniorenvierer mit Eva Luca scheiterte im kleinen Finale an Berlin und landete auf dem undankbaren 4. Rang. Bei Dominik Olomek lief es in den Zeitfahrdisziplinen auch nicht wie erhofft (500 m Platz 5, 2000 m Platz 13), sowie im Madison mit Partner Werner Platz 7. Felix Zschocke erzielte im klassischen Sprintturnier  am Ende Rang 5. 

 

Der sich für das Punktefahren ebenfalls viel vorgenommene Max Zschocke erreichte locker das Finale. Dort lief es dann aber nicht optimal, sodass er sich in die Dienste seines Teamkameraden Tobias Nolde stellte und dessen Bronzemedaille absichern half. Max Zschocke selbst landete auf Platz 17.

 

Damit endete wieder eine nationale Meisterschaft mit einem Superauftritt für die Venusberger Farben.

 

 

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