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Radsportler mausert sich vom Wasserträger zum Goldgewinner

 

Den Radsportlern des RSV 54 Venusberg ist zur deutschen Bahn-Meisterschaft ein beeindruckender Auftritt gelungen. Vom Cottbusser Zementoval, wo fünf Tage lang um die Titel gefahren wurde, kehrten die Erzgebirger mit zwei Goldmedaillen und fünf weiteren Podestplätzen heim. Maximilian Zschocke (3. v. l.) konnte sich im sogenannten Madison mit seinem Partner Rico Brückner Platz 1 sichern. „Nach einer langen Pause hat sich Max diese Medaille verdient. Nach seinem Handgelenksbruch musste er meist für andere die Löcher stopfen. Jetzt hat er gezeigt, dass er mehr als das kann“, sagte Trainer Klaus Fischer erfreut.

Der zweite Titel ging auf das Konto von Felix Groß, der zum Auftakt die 3000-Meter-Einerverfolgung gewonnen und später noch Silber hinzugefügt hatte. Erfolgreichster Erzgebirger war aber Felix Zschocke, der Zwillingsbruder von Maximilian. Er schaffte dreimal den Sprung aufs Podest. Silber erkämpfte er im 1000-Meter-Zeitfahren sowie im Teamsprint, im Keirin reichte es zu Bronze. Jugend-Fahrer Dominik Olomek komplettierte die Medaillensammlung, belegte mit dem Sachsen-Quartett Platz 3 in der Teamverfolgung. Der Sachsenvierer (mit Groß und M. Zschocke) scheiterte in der 4000-Meter-Mannschaftsverfolgung nach technischem Defekt und Fehlstart durch eine Disqualifikation. Der weibliche Junioren-Vierer mit Eva Luca landete auf dem undankbaren 4. Rang. „Trotz unseres phänomenalen Auftritts verlief deshalb nicht alles wie erhofft“, so Fischer. (mas) FOTO: RSV VENUSBERG

 

 

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