Weiterer DM-Titel für Venusberger Radsportler

Am Sonntag fanden innerhalb der 25. Austragung des Spee-Cups in Genthin die Deutschen Titelkämpfe im 4-er Mannschaftsfahren auf der Straße statt. Bei anfänglich leichtem Regen gab es ansonsten gute Bedingungen für alle Teilnehmer dieser Meisterschaft.

 

Der RSV 54 stellte im ersten sächsischen Vierer bei den Schülern, mit Giovanni Schmieder und Moritz Kretschy, gleich 2 Vertreter über die zu absolvierende schweren 20 km.

 

Das als vorletztes Team in den Titelkampf gegangene Sachsenquartett harmonierte prächtig zusammen (jeder erfüllte seine Aufgabe, alle 4 erreichten gemeinsam das Ziel). Bereits an der 10 km Wendemarke lag man voll im Plan und somit auf Medaillenkurs. Auch auf dem 2. Teilstück, der überhaupt härtesten Radsportdisziplin, setzten die Sachsen mit über 40 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit ihre erfolgreiche Fahrt mit einer perfekten Leistung fort. Am Ziel stand an der Anzeigetafel für den sächsischen Vierer mit 27:55 min eine neue Bestzeit. Diese reichte unter den angetretenen 18 Mannschaften am Ende mit 26 Sek. Vorsprung zum Deutschen Meistertitel vor der Auswahl aus  Nordrhein-Westfalen und Thüringen 1. 

 

Dominik Olomek vertrat im Team Sachsen 1 die Venusberger Farben über 40 harte Kilometer. Auch dieser Vierer hatte sich sehr viel vorgenommen, doch hier fehlte die notwendige Harmonie! So wurde die, für einige Fahrer des Teams,  zum ersten Mal bestrittene Distanz viel zu schnell angegangen und die Quittung folgte wenig später. Der Vierer brach in der 2. Rennhälfte förmlich ein und alle hatten bei den zu leistenden Führungslängen erhebliche Probleme. Am Ende reichte es leider „nur“ zu Rang 7 (noch hinter der 2. Vertretung von Sachsen!). 

 

Innerhalb dieser Titelkämpfe absolvierten die Juniorinnen ein Bundensligarennen, ausgetragen als Einzelzeitfahren, über 20 Kilometer. Hier trat die 10-platzierte der Deutschen Zeitfahrmeisterschaft, RSV-Fahrerin Eva Luca, kräftig in die Pedale. Trotz leichtem Regen zeigte  die Venusbergerin einer technisch sauberen Fahrweise (perfekte Trittfrequenz, exakte Zeitfahrposition) und absolvierte die zwei 10 km-Abschnitte mit toller Kampfmoral (40 km/h). Als beste sächsische Vertreterin überraschte sie mit einem tollen 7. Platz!

 

 

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