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Venusberger zeigt sich für WM gerüstet

 

In Kürze darf sich Felix Groß gegen die besten Radsportler der Welt beweisen. Ein internationaler Vergleich in der Slowakei macht Mut für diese große Herausforderung.

 

VON ANDREAS BAUER

 

VENUSBERG - Wenn in knapp zwei Wochen die Weltmeisterschaften in Doha (Katar) ausgetragen werden, will sich Radsportler Felix Groß vom RSV 54 Venusberg in Bestform präsentieren. Deswegen bereitet er sich mit der deutschen Junioren-Nationalmannschaft intensiv auf diesen Höhepunkt der Straßensaison vor. Dass es gut läuft, wurde in der Slowakei deutlich. Bei der Etappenfahrt in und um Dubnica zeigte sich Groß von seiner besten Seite.

 

Schon den Auftakt, bestehend aus einem 20 Kilometer langen Einzelzeitfahren, meisterte der RSV-Starter (5.) mit Bravour. Auch das Kriterium über 36 Kilometer lief viel versprechend, bis Groß auf dem kurvenreichen Kurs in einen Sturz verwickelt wurde. „Nach dem Gewinn einer Sonderwertung fuhr er aber wieder ein starkes Finale und sicherte sich erneut Rang 5“, berichtet Trainer Klaus Fischer. Und sein Schützling ließ nicht nach. Auf der dritten Etappe, einem Straßenrennen über 75 Kilometer, stellte er seine Sprintqualitäten unter Beweis und überquerte aus dem Hauptfeld heraus als Sechster die Ziellinie. Zum Abschluss schaffte es Groß auf einem kräftezehrenden Abschnitt als Dritter sogar aufs Podest. „Dabei mussten die Deutschen hart arbeiten, um eine Spitzengruppe wieder zu stellen“, erklärt Fischer, der für seinen Schützling in der Gesamtwertung Platz 5 vermelden konnte.

 

Während Felix Groß den wichtigsten Wettkampf noch vor sich hat, ist die Straßen-Saison für die anderen Fahrer des RSV 54 Venusberg bereits beendet. So darf sich Gianna Schmieder über den Sieg im Robert-Förster-Nachwuchs-Cup freuen. Das Gelbe Trikot der Gesamtführenden verteidigte die U-11-Fahrerin beim abschließenden Rennen am Störmthaler See. Auf dem 3,6 Kilometer langen Kurs, der einen Schlussanstieg mit 16 Prozent Steigung zu bieten hatte, verpasste Malin Zwintzscher als Tages-Siebente das Podest in der Gesamtwertung knapp. Auch Luke Richter (17./10.) blieb ohne Medaille. Im „Fette-Reifen-Rennen“ der Kinder erzielten Eufemia Schmieder (2.), Bruno Behr (7.) und Hugo Behr (14.) gute Ergebnisse.

 

Zufrieden war Klaus Fischer auch mit dem Abschneiden bei der Bahnsichtung in Frankfurt (Oder). Nach dem Wechsel in die Jugend erreichten Giovanni Schmieder und Moritz Kretschy als Vertreter des jüngeren Jahrgangs im Omnium die Plätze 56 und 59. „Sie mussten zum Beispiel bei der Übersetzung neue Bedingungen meistern“, erklärt der Trainer. In der Mannschaftsverfolgung reichte es zu Rang 12, während Eva Luca im Omnium der Juniorinnen Platz 8 belegte. (mit kfis)

 

 

Bildtext: Felix Groß hat in der Slowakei seine Klasse bewiesen. FOTO: RSV 54 VENUSBERG

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