Robin Wagler feiert Gesamtsieg in der Bioracer-Serie 2016 - Venusberg gewinnt souverän die Mannschaftswertung

Am Sonntag ging im Gelände des Chemnitzer Sportforums die 19. Auflage der Bioracer Cross Challenge 2016 mit dem 9. Wertungslauf zu Ende. Durch mehrfache Regenschauer wurde der, ohnehin schon sehr schwierige 2,3 km Kurs, stark aufgeweicht. Mit zunehmender Renndauer wurden die Rennen zu einer regelrechten Schlammschlacht und die Teilnehmer mussten Höchstbelastungen erbringen. Trotz einiger Ausfälle (Materialdefekte, Stürze) zeigten die Venusberger Teilnehmer beim Finale noch einmal tolle Kampfmoral, was sich am Ende in super Platzierungen im Tages- und Gesamtklassement wiederspiegelte. Allen, die diese schwierigen Bedingungen bestens meisterten, ein großes Kompliment.

 

Im Juniorenwettbewerb nutzte RSV-Fahrer Robin Wagler (Gesamtzweiter) seine Chance auf den Gesamtsieg. Trotz eines schlechten Startes fuhr er schnell in Richtung Spitze nach vorn. So lag er lange Zeit mit seinem Teamgefährten Dominik Olomek in Front. Durch einen Defekt musste Olomek seinen Teamgefährten ziehen lassen. Nach über 40 Rennminuten überquerte Wagler als Solist die Ziellinie und wurde überlegener Tagessieger. Damit reichte es für den Venusberger Querfeldeinspezialist auch noch zum Gesamtsieg. Olomek, der bei seinem Defekt einen Großteil der Strecke per Fuß zurücklegen musste, überzeugte mit großem Kampfgeist, was am Ende mit Tagesrang 2 belohnt wurde. Der mehrfach  von Materialproblemen betroffene Felix Kluge kam am Ende nicht über Rang 7 hinaus.

 

Der vor dem letzten Lauf die Gesamtwertung anführende Giovanni Schmieder, stand beim Finale vor keine leichte Aufgabe, da alle Spitzenfahrer für das Gesamtklassement ins Rennen gingen. Mit großem Kampf konnte sich der RSV-Akteur Tagesrang 3 sichern. Der Ausgang im  Gesamtklassement gestaltete sich aber denkbar knapp. So fehlten Schmieder am Ende lediglich 4 Zähler zum Gesamtsieg, bzw. 1 Punkt auf Rang 2. Dennoch war man auf Venusberger Seite mit dem 3. Gesamtrang überaus zufrieden. Der 2. RSV-Vertreter, Maxime Glöckner, freute sich mit Tagesplatz 9, sowie Gesamtrang 5, über einen erfolgreichen Venusberger Einstand. 

 

Bei den Schülern reichte Magnus Findeisen  beim letzten Wertungslauf ein 5. Platz, um seinen 3. Gesamtrang erfolgreich zu verteidigen. Axel Hunger fuhr in Chemnitz hinter Teamgefährten Findeisen auf Platz 6 (Gesamtrang 5).

 

Aber auch den Venusberger Läufern gelang in Chemnitz ein würdiger Abschluss in dieser Wettkampfserie. In der AK U 13 liefen die RSV-Sportler Colin Rudolph, Pepe Albrecht und Gianna Schmieder auf die Plätze 9, 15 und 20. Der mit Magenproblemen das Rennen vorzeitig beendete Toni Albrecht konnte aber durch das Fehlergebnis dennoch Gesamtrang 3 behaupten. Bei den Jüngsten (U 11) schaffte Bruno Behr nach 1 absolvierten Runde mit Rang 3 auch beim letzten Lauf nochmals den Sprung aufs Treppchen. Dies bedeutete im Gesamtklassement einen tollen 2. Rang. Eufemia Schmieder konnte sich an diesem Tage gleich über 2 Pokale freuen. Als „bestes Mädchen“ in Chemnitz (Tagesrang 7), sowie im Gesamtklassement (gesamt 4.) stand die Gornauerin gleich 2-mal auf dem Podium. Der jüngste Venusberger Teilnehmer, Hugo Behr erreichte beim Finale Platz 9. Damit landete er im Gesamtklassement auf einen respektablem 8.Rang. 

 

 

Der sein 1. Männerjahr absolvierende Florian Weder erreichte beim Finallauf in Chemnitz Platz 16.

 

Bei der erstmals in diesem Jahr ausgetragenen Mannschaftswertung sammelten 15 Venusberger Sportler in den 9 Wertungsläufen insgesamt 1266 Zähler. Damit feierten die Venusberger mit 286 Punkten Vorsprung vor White Rock Weißenfels, sowie dem Dresdner SC (823 Zähler) im Feld der 136 platzierten Vereine und Team (mit Punkten) einen überlegenen Mannschaftserfolg!

 

Beim letzten Wertungslauf gab es aus Venusberger Sicht aber auch einige Pechvögel. So war im Männerrennen für Florian Kretschy nach einem Hinterradplatten das Rennen bereits in der 1. Runde vorzeitig beendet. Gleichfalls im Männerrennen riss Martin Bauer in aussichtsreicher Position fahrend, in der letzten Runde die Kette. So hatte er bis zur Ziellinie noch eine lange Strecke per Fuß zurückzulegen, sodass am Ende nicht mehr als Rang 6 möglich war. Im Jugendrennen warfen ein Materialdefekt, sowie ein anschließender Sturz, Dominik Olomek aus der führenden Position zurück. Dennoch reichte es hinter Teamkameraden Wagler zum Venusberger Doppelerfolg!

 

 

Ergebnisse RSV 54 in Chemnitz + Gesamt:

 

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