Freie Presse (Annaberg)

Stürze behindern querfeldein

 

Medaillen gab es zur nationalen Meisterschaft nicht. Dennoch sind die Radsportler mit ihren Resultaten zufrieden.

 

VON THOMAS SCHMIDT

 

VENUSBERG - Dominik Olomek und Moritz Kretschy haben mit den Plätzen 11 und 15 einen ordentlichen Auftritt in Queidersbach hingelegt. In Rheinland-Pfalz fanden sie trotz des Schneefalls einen meisterschaftswürdigen Kurs fürs Querfeldeinfahren vor.

 

Der RSV Linden als Ausrichter der Meisterschaft hatte alle Hände voll zu tun, um die Piste wettkampftauglich zu machen. Er schaffte es, denn die Sportler fanden an beiden Tagen einen ordentlichen Kurs vor, der fast vollständig vom Schnee beräumt war. Nur gegen die Kälte waren alle machtlos. Jugendfahrer Moritz Kretschy musste am Sonnabend bei empfindlichen Minusgraden ran. Im Feld der 45 Teilnehmer hatte sich der Gelenauer durch seine Punkte im Deutschland-Cup einen Startplatz in der zweiten Reihe erarbeitet. Aber bereits auf der Startgeraden geriet der 14-Jährige in eine Rangelei und büßte zahlreiche Plätze ein. Von Rang 20 fuhr er mit großem Kampf bis auf Position 12 nach vorn, verlor durch einen Sturz aber erneut einige Plätze. „Platz 15 am Ende geht völlig in Ordnung“, urteilte Trainer Klaus Fischer nach den sechs ausgefahrenen Runden.

 

Dominik Olomek hatte im Feld der Junioren tags darauf nach leichtem Schneefall und Temperaturanstieg andere Bedingungen, musste durch zu wenige Zähler im Deutschland-Cup zudem von ganz hinten im 30-Fahrer-Feld los. Ein Massensturz in der Anfangsphase behinderte die Aufholjagd des Venusbergers, doch er kämpfte tapfer weiter. So gelang es ihm noch, während der acht Runden auf Position 11 vor zu fahren. „Stark“, so Fischer. (mit kfis)

 

 

Bildtext: Moritz Kretschy. FOTO: KLAUS FISCHER

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