Freie Presse

Zwei Tage im weißen Trikot

 

Einen Superauftritt hat Trainer Klaus Fischer seinen Jungs in Thüringen bescheinigt. Toni Albrecht fuhr einmal aufs Podest.

 

VON THOMAS SCHMIDT

 

GERA - Die Venusberger Radsportler haben zur „Internationalen Ostthüringen-Tour“ ihre Verantwortlichen beeindruckt. Im 120-köpfigen Feld der U 13 mit Teilnehmern aus Deutschland, Bulgarien, Tschechien und Frankreich gelangen ihnen auf den vier Etappen in und um Gera bemerkenswerte Ergebnisse.

 

„Zur 15. Auflage dieses Wettbewerbs waren unsere vier Sportler mit toller Einstellung und großem Kampfgeist bei nicht gerade leichten Bedingungen mit niedrigen Temperaturen, teils heftigem Wind und vereinzelten Regenschauern echt stark“, lobte Fischer. Allen voran Toni Albrecht. Beim Prolog verfehlte er als Vierter das Podium noch knapp, auf der dritten Etappe dann nicht mehr. „Er behauptete sich bis zum Schluss in einer vierköpfigen Spitzengruppe und sprintete im Finale auf einen tollen dritten Rang“, so der Trainer über seinen Schützling, der insgesamt Siebenter wurde. Colin Rudolph gelangen mehrere Top-Ten-Platzierungen. „Dadurch trug er nach den ersten beiden Etappen jeweils das weiße Trikot für den besten Fahrer des jüngeren Jahrgangs. Leider verlor er dieses am Schlusstag im schweren Straßenrennen über 20 Kilometer, wurde aber im Klassement Zwölfter“, berichtet Fischer.

 

Die Mädchen und U-11-Starter Bruno Behr mischten gleichfalls ordentlich mit. Am Ende reichte es für sie in Feldern mit 50 Teilnehmern zu Plätzen im Mittelfeld. „Unsere Erwartungen wurden um ein Vielfaches übertroffen“, betonte Fischer. Er fand vor allem den Auftritt der Mountainbiker bemerkenswert, da diese noch nicht allzu lange auf Straßenrennrädern trainieren, aber dennoch bereits in der deutschen Spitze mitmischten. (mit kfis)

 

Bildtext: Toni Albrecht und Colin Rudolph (r.) waren aus Sicht des RSV Venusberg die stärksten Akteure während der 15. Ostthüringen-Tour. FOTO: KLAUS FISCHER

 

 

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