Moritz Kretschy distanziert komplettes Fahrerfeld

Am Sonntag hatten sich die Venusberger Fahrer bei der 67. Auflage des Westsachsenklassikers „Rund um den Sachsenring“ auf dem gefürchteten Stadtkurs in Hohenstein-E. in gut besetzten Rennen mit Teilnehmern aus mehreren Bundesländern auseinanderzusetzten.

 

Da der Kurs auf Grund von Bauarbeiten gegenüber den Vorjahren verkürzt wurde, musste der überaus schwere Anstieg an der Schulstraße noch häufiger als ursprünglich geplant, von den Teilnehmern gemeistert werden. Hierbei waren viele Sportler den extremen Intensitäten nicht gewachsen und regelrecht überfordert. Die kleine RSV-Abordnung zeigte einen achtbaren Auftritt.

Sten Brückner gelang im 1. Wettbewerb des Tages mit Rang 3 ein erfolgreicher Venusberger Auftakt im Jedermannrennen.

 

Im, am stärksten besetzten Jugendrennen, darunter die gesamten Thüringer Spitze, sowie Vertreter aus Cottbus, wurden aus den geplanten 14 Runden a 1,9 km 20 schwere Runden a 1,1 km, was bedeutete, den extremen Anstieg 6 weitere Male zu bewältigen. Der wieder in super Form angetretene Moritz Kretschy verkraftete diese Extrembelastungen am besten und setzte sich, wie am Vortage, frühzeitig vom Feld ab. Er drehte als Solist einsam seine Kreise, überrundete das komplette Feld und feierte einen weiteren souveränen Sieg. Oliver Spitzer behauptete sich in einer 10 Fahrer umfassenden Verfolgergruppe. Am Ende für ihn ein respektabler 9. Rang. Giovanni Schmieder verlor in der 2. Rennhälfte den Kontakt zu dieser, immer kleiner werdenden Gruppe. Am Ende überquerte er auf Position 19 die Ziellinie.

 

Im Juniorenrennen (22 Runden) verpasste Robin Wagler leider den Anschuss zu einem rennbestimmenden Führungsduo. In der Verfolgergruppe war die Kampfmoral leider nicht die „Beste“, sodass das Duo ihren Vorsprung immer weiter vergrößerte.  Da es dem Chemnitzer Werner noch gelang, sich aus der Verfolgergruppe abzusetzen, ging es hier im Finale nur noch um Rang 4. RSV-Fahrer Robin Wagler sprintete hierbei als 2. über die Ziellinie, was am Ende Tagesrang 5 bedeutete.

 

Im Männerrennen zeigten die beiden Venusberger Martin Bauer und Florian Kretschy (beide Ur-Krostitzer) mit den Plätzen 9 und 10  eine ansprechende Leistung.

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