Freie Presse

Tol­les Jahr im Ge­län­de ge­krönt

 

2018 ha­ben es Ve­nus­bergs Rad­sport­ler auf 56 Me­dail­len bei Landesmeisterschaften ge­bracht. Fünf da­von er­kämpf­ten sie am ver­gan­ge­nen Wo­chen­en­de.

 

VON AN­DRE­AS BAU­ER

 

DRES­DEN - Den Rad­sport­lern des RSV 54 Ve­nus­berg dürf­te das Jahr 2018 in gu­ter Er­in­ne­rung blei­ben. „Auch bei den letz­ten Ti­tel­kämp­fen in Dres­den ist uns wie­der ein über­ra­gen­der Auf­tritt ge­lun­gen“, sagt Klaus Fi­scher. Der Trai­ner be­zieht ich da­mit auf die Sach­sen­meis­ter­schaft im Querfeldein-Fah­ren, die gleich­zei­tig als sechs­ter Lauf der Bio­r­a­cer-Cross-Chal­len­ge ge­wer­tet wur­de. Trotz des krankheitsbeding­ten Feh­lens von Fa­vo­rit Oli­ver Spit­zer la­gen die Ve­nus­ber­ger mit fünf Po­dest­plät­zen über den Er­war­tun­gen. „Als Ziel hat­te ich drei Me­dail­len aus­ge­ge­ben“, sagt Fi­scher, der sich so­mit in die­sem Ka­len­der­jahr über 56 Me­dail­len bei säch­si­schen Ti­tel­kämp­fen freu­en darf.

Auf dem über­aus an­spruchs­vol­len 2,2-Ki­lo­me­ter-Kurs „Rund um den Kon­zert­berg Ostrage­he­ge“ sorg­te To­ni Al­brecht für den ers­ten Hö­he­punkt aus Ve­nus­ber­ger Sicht. Im Schü­ler­ren­nen, bei dem drei Run­den zu be­wäl­ti­gen wa­ren, wur­de er un­ter 30 Teilnehmern sei­ner Fa­vo­ri­ten­rol­le ge­recht und si­cher­te sich über­le­gen den Ti­tel. Co­lin Ru­dolph schramm­te als Vier­ter nur knapp am Po­di­um vor­bei. Für Lu­ke Rich­ter stell­te be­reits Platz 9 ei­nen Er­folg dar. „Er ist an die­sem Tag über sich hin­aus­ge­wach­sen“, lobt Fi­scher sei­nen Schütz­ling. Auch Neu­ling Tho­mas We­ber zeig­te als 13. ei­nen Formanstieg. Im Schü­ler­be­reich gab es dann noch ei­ne Gold­me­dail­le zu be­ju­beln, denn im Rennen der Mäd­chen war Ma­lin Zwintzscher dank ei­ner laut Fi­scher „über­ra­gen­den Leis­tung“ nicht zu schla­gen. Gi­an­na Schmie­der mach­te als Zwei­te den Dop­pel­er­folg des RSV per­fekt.

Nach den fünf Run­den der Ju­gend­klas­se konn­te der Ge­winn von Bron­ze ver­mel­det werden – und zwar dank Ma­gnus Find­ei­sen. Für ihn freu­te sich Trai­ner Klaus Fi­scher beson­ders, denn er schien der ewi­ge Vier­te die­ser Renn­sai­son zu sein. „Auch in Dresden hat­te er mit ei­ni­gen tech­ni­schen Pro­ble­me an sei­nem Rad zu kämp­fen, lie­fer­te dann aber trotz­dem ei­ne tol­le Vor­stel­lung ab“, be­rich­tet der Trai­ner. Mit Axel Hun­ger (13.) war noch ein wei­te­rer RSV-Fah­rer in der Ju­gend da­bei.

 

Klein, aber fein war das Star­ter­feld der Ju­nio­ren. „Auch dort war Qua­li­tät am Start“, so Fi­scher. Der zwei­te Platz von Mo­ritz Kret­s­chy, der sich nur dem Zwi­ckau­er Lenn­art Lein ge­schla­gen ge­ben muss­te, sei da­her hoch ein­zu­schät­zen. Trotz gro­ßen Kamp­fes verfehlten Gio­van­ni Schmie­der (4.) und Ma­xi­me Glöck­ner (5.) die Me­dail­len­rän­ge. Ähnlich lief das Frau­en­ren­nen über fünf Run­den für Ma­ria For­kel, die eben­falls Fünf­te wur­de.

Bei den au­ßer­halb der Meis­ter­schaft aus­ge­tra­ge­nen Du­ath­lon-Wett­be­wer­ben der Jüngsten freu­ten sich Car­men Hun­ger (U 11) und Euf­e­mia Schmie­der (U 13) über Siege. Im Hob­by­ren­nen wur­de zu­dem Sten Brück­ner Zehn­ter. mit kfis

 

Bild­text: Im Ren­nen der Schü­le­rin­nen liegt Ma­lin Zwintzscher vorn – ei­ne Füh­rung, die sie bis ins Ziel ver­tei­di­gen konn­te. FO­TO: RSV 54 VE­NUS­BERG

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