Toni Albrecht gewinnt am Ostersonnabend Westsachsenklassiker auf dem Sachsenring

Wie alljährlich, so war auch in diesem Jahr der Sachsenring am Ostersonnabend Schauplatz einer großen Radsportveranstaltung. Mit insgesamt über 500 Teilnehmern gab es bei der 68. Austragung dieses Klassikers bei herrlichem Rennwetter (Sonne pur, lediglich der am Tage auffrischende Wind bereitete einige Schwierigkeiten) in allen Altersklassen riesige Teilnehmerfelder und für die Zuschauer ausgezeichneten Radsport zu sehen. Auf Grund der enormen Schwierigkeiten des mehrfach zu meisternden 3,5 km Grand Prix Kurses (3 schwere Anstiege in jeder Runde) wurde in den Nachwuchsklassen, bis auf die Jugend, der Sieger aus kleinen Grüppchen ermittelt. Alle eingesetzten Venusberger überzeugten  hierbei mit toller Kampfmoral und erfüllten ihre Aufgabe.

Im Starterfeld der Schüler (90 Teilnehmer) erfüllten die 7 RSV-Akteure die Erwartungen. Der in den letzten Wochen erfolgreich agierende Venusberger Toni Albrecht zeigte auch an diesem Tage wieder seine Klasse. So setzte er sich bereits in der 1. der 5 zu fahrenden Runden mit dem Greifswalder Bredenbeck und dem Cottbusser Reisch an die Spitze. Der Cottbusser fiel in der 2. Runde zurück und das Führungsduo drehte einsam seine Kreise und erreichte nach 5 gemeisterten Runden gemeinsam die Zielgerade. Toni machte taktisch alles richtig, überraschte seinen Gegner aus der 2. Position heraus und feierte mit ca. 20 m Vorsprung einen weiteren tollen Tagessieg in der noch jungen Rennsaison. Colin Rudolph erreichte in der größeren Hauptgruppe das Ziel und zog sich mit einem respektablen 19. Rang achtbar aus der Affäre. Aus einer weiteren Gruppe konnte sich Thomas Weber am letzten Anstieg noch absetzten und überzeugte mit Platz 34, ebenso wie Pepe Albrecht (Platz 42) und Gianna Schmieder (Platz 49). Luke Richter und Mali Zwintzscher mussten trotz großem Kampf das Rennen in der 4. Runde vorzeitig beenden.

 

Im Rennen der Jugendklasse (12 Runden= 24 m) zeigten die beiden Venusberger trotz einer harten Trainingswoche im gleichfalls sehr großen Starterfeld einen ordentlichen Auftritt. Oliver Spitzer versuchte mehrfach, sich vom Feld zu lösen, aber ohne Erfolg. Im Finale des Feldes schlugen sich Magnus Findeisen (Platz 18) und Oliver Spitzer (Platz 27) überaus achtbar.

 

Die beiden Venusberger Junioren Giovanni Schmieder und Marius Hofmann zeigten in einem temporeichen Rennen über 15 Runden ebenfalls einen kämpferischen Auftritt. Am Ende reichte es aus der 2. Gruppe heraus zu den Rängen 14 (Schmieder) und 16 (Hofmann).

 

Maia Forkel und Eva Luca nahmen mit weiteren Frauen gemeinsam mit der Seniorenklasse ihre 10 zu absolvierenden Runden in Angriff. In diesem stark besetzten Seniorenrennen waren die Frauen aber überfordert Am Ende reichte es im Frauenergebnis für Maria Forkel und Eva Luca zu den Rängen 5 und 6.

 

Die Venusberger Teilnehmer im Jedermannrennen, Michael Reichel, Sten Brückner und Paul Auerbach schlugen sich gleichfalls überaus achtbar. Michael Reichel sprintete über die kurze Strecke (5 Runden) auf Rang 3 und sicherte damit einen weiteren Venusberger Podiumsplatz. Im, über die lange Distanz (15 Runden) angetretenen, über 100 Fahrer zählenden Teilnehmerfeld, behaupteten sich die Venusberger lange Zeit mit in vorderster Front, ehe zum Ende des schnellen Rennens etwas die Kräfte ausgingen. Dennoch mit den Plätzen 26 (Sten Brückner) und 33 (Paul Auerbach) ein achtbares Resultat! 

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