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To­ni Al­brecht fei­ert Sieg und hilft zu­dem den Ve­nus­ber­ger Kol­le­gen

 

VE­NUS­BERG - Für die Star­ter des RSV 54 Ve­nus­berg galt es beim 8. Hartmanns­dor­fer Rad­sport­event, nicht nur ge­gen die Kon­kur­renz, son­dern auch ge­gen den hef­ti­gen Wind an­zu­kämp­fen. Auf dem an­spruchs­vol­len Rundkurs mit ei­ner Län­ge von 1,1 Ki­lo­me­tern sorg­ten pha­sen­wei­se star­ke Böen für schwie­ri­ge Be­din­gun­gen. „Au­ßer­dem wa­ren ei­ni­gen von un­se­ren Fahrern nach dem har­ten Trai­nings­la­ger in der Wo­che zu­vor die Stra­pa­zen deut­lich an­zu­mer­ken“, sagt Trai­ner Klaus Fi­scher. Da­her sei der Ver­ein oh­ne jeg­li­chen Er­folgs­druck in den Wett­kampf ge­gan­gen, durf­te am En­de aber dennoch zwei Sie­ge be­ju­beln.

 

Der ge­ra­de von sei­nem Ein­satz mit der Moun­tain­bike-Na­tio­nal­mann­schaft aus Frank­reich zu­rück­ge­kehr­te To­ni Al­brecht war ei­gent­lich nur als Zu­schau­er vor­ge­se­hen. „Aber dann ha­ben sich al­le ge­freut, als er sich ei­ne Renn­ho­se aus­lieh und kurz entschlos­sen an den Start ging“, be­rich­tet Fi­scher.

 

 

Letzt­lich soll­te Al­brecht im Ren­nen der Schü­ler zum ge­fei­er­ten Ve­nus­ber­ger Ak­teur avan­cie­ren. In der ach­ten von ins­ge­samt 21 Run­den setz­te er sich al­lein an die Spit­ze und fuhr im wei­te­ren Renn­ver­lauf ei­nen Run­den­ge­winn her­aus. „Kurz vor der Überrundung zeig­te er sei­ne vor­bild­li­che Team­fä­hig­keit, als er die in die zwei­te Verfolger­grup­pe zu­rück­ge­fal­le­nen Ve­nus­ber­ger an sein Hin­ter­rad nahm und wie­der zur Spit­ze nach vorn fuhr“, so Fi­scher. Wäh­rend To­ni Al­brecht ei­nen sou­ve­rä­nen Sieg feierte, freu­ten sich auch Co­lin Ru­dolph (5.), Gi­an­na Schmie­der (16.) und Pe­pe Al­brecht (17.) über ih­re Plat­zie­run­gen. Ma­lin Zwintzscher hat­te da­ge­gen schon früh­zei­tig den An­schluss ver­lo­ren.

 

 

Als Zwei­ter des U-13-Wett­be­werbs über­zeug­te auch Ze­no Win­ter. Über zehn Run­den hin­weg lie­fer­te sich RSV-Ak­teur im­mer wie­der har­te Du­el­le mit dem Leip­zi­ger At­ti­la Höfig, dem er in der Sum­me den Vor­tritt las­sen muss­te. Euf­e­mia Schmie­der schlug sich als Ach­te ge­gen die männ­li­che Kon­kur­renz acht­bar. Im Ju­gend­ren­nen hat­te es Oli­ver Spit­zer laut Fi­scher nicht ein­fach, sich zu be­haup­ten. „Er muss­tet sich vie­ler unsportlicher At­ta­cken er­weh­ren und konn­te nicht in die Ent­schei­dung ein­grei­fen“, so der Trai­ner. Ein „er­schre­ckend klei­nes Star­ter­feld“ sah er im Ju­nio­ren-Ren­nen. Für weite­ren Frust sorg­te die Ju­ry, die sich Fi­scher zu­fol­ge zum Bei­spiel bei den Wertungsab­nah­men meh­re­re Fehl­ent­schei­dun­gen leis­te­te. Die­se ha­ben Ma­ri­us Hof­mann (4.) wohl um ei­nen Po­di­ums­platz ge­bracht. Im Män­ner­ren­nen fei­er­te Mar­tin Bau­er dage­gen nach 55 Run­den ei­nen wei­te­ren RSV-Sieg. kfis

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