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Gesamtsieg in Cross-Serie nur knapp verpasst

 

Radsport: Marie Weidauer vom RSV 54 Venusberg überzeugt im Gelände

 

VENUSBERG - Winterliches Wetter hat die Radsportler zum Abschluss

der Gunsha-Cross-Challenge in Wittenberg begleitet. Die Querfeldein-

Spezialisten des RSV 54 Venusberg, die sich in der Heimat intensiv darauf vorbereitet hatten, konnten zum Abschluss der sieben Rennen umfassenden Serie noch einmal überzeugen. Marie Weidauer erzielte dabei das beste Ergebnis.

"Der Veranstalter hatte eine selektive 2,5-Kilometer-Runde vorbereitet", sagt RSV-Trainer Klaus Fischer über die Bedingungen in Sachsen-Anhalt. "Mit nasskaltem Wetter, Nieselregen und Schnee mussten sich die Teilnehmer aus mehreren Bundesländern auseinandersetzen." Dies gelang Marie Wedauer in beeindruckender Manier. Im Feld der Juniorinnen und Damen, das sechs Runden zu bewältigen hatte, lag die Drebacherin zunächst im Mittelfeld. Dank einer Steigerung konnte sie Boden gutmachen und überquerte als Neunte die Ziellinie. Als schnellste Juniorin durfte sie sich dennoch über den Tagessieg in ihrer Altersklasse freuen. Beinahe hatte es sogar in der Serienwertung zu Platz 1 gereicht. "Dort fehlten ihr nur ganze fünf Zählet zum Gesamterfolg", so Fischer.

 

Die Junioren Luke Richter und Thomas Weber hatten aufgrund der geringen Zahl an Starts im Gesamtklassement keine Medaillenchancen. Für sie ging es um ein ordentliches Tagesergebnis. Weber plagten aber während der sieben Runden mehrfach Probleme mit der Schaltung. Am Ende reichte es für ihn zu Tagesrang 6. Luke Richter kam auf Position 3 aus der Anfangsrunde, Stürzte dann jedoch beim Überspringen eines Hindernisses. Dadurch verlor er den Kontakt zu den Podestplätzen, fuhr das Rennen aber tapfer zu Ende und landete letztlich auf Rang 4. Im Klassement behaupteten Richter (6) und Weben (7) ihre vorherigen Plattierungen.

 

 

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