Toni Albrecht holt langersehnten Venusberger Sieg in Fremdiswalde

Am Sonnabend wurden die Sparklassen-Classics „Rund um Fremdiswalde (Nachfolger von „Rund um das Muldental“) ausgetragen. Bei sommerlichem Wetter aber teils heftigem Kantenwind ging es auf einem leicht welligen 9 km-Rundkurs um die Siege in den einzelnen Altersklassen. Gleichzeitig stellte dieses Rennen die Generalprobe für die am Wochenende folgenden Deutschen Titelkämpfe auf der Straße dar. Nach einer lange durchlaufenen Durststrecke, verbunden mit viel Pech durch Stürze und Defekte hoffe man auf Venusberger Seite auf ein ordentliches Ergebnis. Die 3 ins Rennen gegangenen Venusberger Junioren mussten 7 Runden gemeinsam mit den Senioren (gesamt 70 Teilnehmer) meistern.

Auf Grund der schmalen Straßen, verwinkelter Ortsdurchfahren gab es in der Anfangsphase einige Stürze, denen die Venusberger entgehen konnten. Die Albrechtbrüder überzeugten mit einer überaus aktiven Fahrweise, waren immer in vorderster Front zu sehen und konnten sich kurzzeitig vom Feld absetzten. Im Finale arbeiteten die Brüder toll zusammen. So opferte sich Pepe für seinen Bruder Toni auf, indem er in der Schlussrunde durch enorme Führungsarbeit das Tempo hoch hielt, um Überraschungsangriffe zu vereiteln. Auf der Zielgeraden war Toni gut positioniert und sprintete hinter dem Deutschen Seniorenmeister (Bosniatzki) als 2. über die Ziellinie. Dies bedeutete im Ziel den Sieg in der Juniorenklasse und die Venusberger konnten nach langer Zeit endlich wieder einmal beruhigt Durchatmen und sich über die gelungene DM - Generalprobe freuen. Bruder Pepe überquerte nach verrichteten Helferdiensten am Ende des Spitzenfeldes auf Rang 12 die Ziellinie.

 

 

Nach 2 harten Trainingswochen hatte Thomas Weber an diesem Tage keine leichte Aufgabe zu bewältigen. Auch in diesem Rennen zeigte sich beim Venusberger wieder die alte Schwäche, indem er immer zu weit hinten im Feld positioniert war. In der letzten Runde hatte er dann am letzten Anstieg einige Probleme und konnte deshalb nicht mehr in den Endkampf eingreifen. Wenige Meter nach der Spitze überquerte er auf Position 14 fahrend die Ziellinie.