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Venusberger überzeugen bei Rennen in Österreich

 

Zwei Starter des RSV 54 gaben bei dem Drei-Tage-Rennen in den Alpen ihr internationales Debüt. Obwohl nicht alles klappte, war der Trainer mit ihrer Leistung zufrieden.

 

Venusberg - Bei der 50. Auflage der Oberösterreich-Rundfahrt über insgesamt 312 Kilometer haben Venusberger Radsportler überzeugend abgeschnitten. Die Veranstaltung mit ihren drei Bergetappen und 4250 Höhenmetern gilt als eines der größten Radrennen für Nachwuchsfahrer in Europa. 162 Sportler aus 10 Ländern und 27 Teams nahmen teil, unter ihnen mit Zeno Winter – er startete für die deutsche Nationalmannschaft – auch ein Aktiver aus dem ehemaligen Marcus-Burghardt-Junior-Team. Die vom Venusberger Verein RSV 54 betreuten Beyer-Zwillinge Oscar und Alwin standen im Aufgebot des Schwalbe-Teams Sachsen und bestritten ihren ersten internationalen Einsatz, sagte Trainer Klaus Fischer. 

 

Im Gesamtklassement reichte es für Nationalfahrer Zeno Winter als bestem Deutschen zu Platz 8. Oscar Beyer schlug sich bei seiner internationalen Premiere mit Rang 46 – bester Sachse und 19. in der Nachwuchswertung – überaus achtbar, berichtete Klaus Fischer. Auf Grund eines Sturzes und der damit verbundenen Zeiteinbuße sei der 64. Gesamtrang bei sechs Minuten Rückstand auf Gesamtsieger Daan Dijkman aus den Niederlangen von Alwin Beyer gleichfalls sehr hoch einzuschätzen, so der Trainer.

 

Auf der zweiten, sehr schweren Etappe über 95 Kilometer und 1800 Höhenmeter war Alwin Beyer in einen Sturz verwickelt worden, der sein Rad beschädigte. Mit einem Rahmenbruch musste er auf den Materialwagen warten und büßte somit wertvolle Zeit ein. (fp/kfis)