Venusberger erklimmt in Leipzig das Podest
Aus dem vollen Training heraus hat Colin Rudolph beim Sprinter-Cup in der Messestadt seine Klasse unter Beweis gestellt. Weitere Radsportler des RSV 54 verfehlten dagegen andernorts das Podest.
Venusberg - So richtig passte Colin Rudolph dieser Leipziger Sprinter-Cup, zu dem die besten deutschen Kurzzeitathleten nach Sachsen kamen, nicht in den Terminplan. „Ohne spezielle Vorbereitung hat er diese Rennen aus dem vollen Training heraus bestritten, sodass keine Spitzenergebnisse zu erwarten waren“, erklärt Trainer Klaus Fischer vom RSV 54 Venusberg. Dennoch schaffte es der Erzgebirger auf der Radrennbahn der Messestadt aufs Treppchen.
Im Poolsprint, bei dem jeder gegen jeden antrat, fuhr Rudolph auf einen beeindruckenden 3. Platz. Tags darauf konnte er dann im gemeinsamen Keirinwettbewerb der Männer und Junioren nicht ganz vorn angreifen. „Er verfehlte den Einzug ins Finale um die Plätze 1 bis 6 und wurde Siebenter“, so Fischer.
Sechs Vereinskollegen waren derweil im Hartmannsdorfer Gewerbegebiet beim 38. Großen Diamantpreis am Start. Fahrer aus mehreren Bundesländern machten im Laufe der 55 Runden (61 km) bei elf Wertungen die Punkte unter sich aus. Dabei konnte sich Pepe Albrecht sechs Zähler sichern, was ihm Rang 6 einbrachte. Fabrice Scheffler landete trotz Trainingsrückstands auf einem respektablen 16. Rang.
Bei den Junioren lieferten Alwin Beyer (5.), Oscar Beyer (11.) und Elias Morgenstern (14.) ordentliche Leistungen ab. Ähnlich wie Markus Werner, der bei den Senioren Sechster wurde. (kfis)