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Bei Deutscher Berg-Meisterschaft in den Top Ten

Drei Radsportler des RSV 54 Venusberg haben bei den Titelkämpfen im Sauerland einen starken Eindruck hinterlassen. Einer von ihnen durfte sogar einen großen Erfolg mit seinem Team bejubeln.

Venusberg - Als „superschwer“ bezeichnet Klaus Fischer den 12,2 Kilometer langen Rundkurs in Wenholthausen (Sauerland), auf dem am Wochenende die deutschen Meister im Bergfahren ermittelt wurden. „Es wartete ein langer, steiler Anstieg vom Start weg, dem am Ende eine rasante und kurvenreiche Abfahrt zum Ziel folgte“, erklärt der Trainer des RSV 54 Venusberg. Auf dieser Strecke, auf der gleichzeitig der letzte Lauf der diesjährigen Rad-Bundesliga ausgetragen wurde, konnten seine Schützlinge dennoch überzeugen.

Im ersten Rennen des Tages hatten die über 100 Starter der Juniorenklasse acht Runden (97,6 km) mit insgesamt über 2000 Höhenmetern zu meistern. „Der Regen erschwerte in der ersten Hälfte die Bedingungen zusätzlich, die Steilabfahrt war sehr gefährlich“, so Fischer: „Aufgrund der enormen Anforderungen zerfiel das große Feld gleich nach dem Start in mehrere Gruppen und wurde gegen Ende des Rennens zu einem regelrechten Ausscheidungsfahren.“ Die beiden Venusberger Alwin und Oscar Beyer, die im Aufgebot des Schwalbe-Team Sachsen standen, schlugen sich dabei achtbar und blieben von Stürzen verschont.

„Alwin gelang es sogar, sich kurzzeitig in einer Spitzengruppe zu etablieren“, berichtet der Trainer. Letztlich konnte er das hohe Tempo aber nicht mehr mitgehen und verlor den Kontakt zur Spitze. Nach 2:54 Stunden stellte Platz 18 dennoch ein sehr gutes Ergebnis für den Venusberger dar. Oscar Beyer, der mit krankheitsbedingtem Trainingsrückstand angetreten war, musste das stark dezimierte Feld schon in der vorletzten Runde ziehen lassen und überquerte als 26. die Ziellinie.

Im Feld der reichlich 100 Männer hielt Pepe Albrecht die Venusberger Fahne hoch. Über zehn Runden kamen er und seine Konkurrenten in den Genuss besserer äußerer Bedingungen. „Aber auch hier ging es vom Start weg gleich hart zur Sache und das Feld wurde mit zunehmender Renndauer immer kleiner“, so Fischer. Albrecht, der für das Team Rembe rad-net fährt, kam nach 3:30 Stunden als achtbester U-23-Fahrer ins Ziel, bei den Männern bedeutete das Rang 21. Im Kampf um das Spitzenreitertrikot des besten Bundesliga-Nachwuchsfahrers musste er Paul Schneider (Stevens Radteam Berlin) knapp den Vortritt lassen. Dafür durfte Albrecht mit seinen Kollegen den Sieg in der Team-Gesamtwertung bejubeln. (kfis)