Venusberger richtet seinen Fokus nun aufs Gelände
Seine Saison auf der Straße hatte sich Toni Albrecht ganz anders vorgestellt. Top-Platzierungen holt der Fahrer vom RSV 54 Venusberg nun in einer anderen Radsport-Sparte nach.
Venusberg - Aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle ist die Straßensaison für Toni Albrecht nicht so gelaufen wie erhofft. Der Radsportler des RSV 54 Venusberg und sein Trainer Klaus Fischer haben
daher den Kurs geändert und die Vorbereitung auf die Cross-Saison vorzeitig in den Fokus gerückt. „Nach einigen Technikeinheiten standen für Toni zwei Mountainbike-Wettkämpfe auf dem Programm“,
erklärt Fischer. Sowohl beim Greifenstein-Bike-Marathon (GBM) als auch beim Drei-Talsperren-Marathon (DTM) war sein Schützling dann ganz vorn dabei.
Obwohl sich Albrecht bei der 25. GBM-Auflage für die kurze Distanz entschied, weil diese einem Cyclo-Cross-Rennen am nächsten kommt, hatten es die 23 Kilometer an den Greifensteinen in sich.
Neben 200 Konkurrenten warteten bei leichten Regenschauern Singletrails, steile Rampen, rasante Abfahrten, Wasserdurchfahrten und insgesamt 750 Höhenmeter auf den RSV-Starter. „Nach einem super
Start lieferte sich Toni mit dem Weimarer Alexander Kull harte Duelle im Kampf um die Führungsposition“, berichtet Fischer. Am Ende fehlten Albrecht (2.) ganze 0,2 Sekunden zum Sieg. Den holte
Albrecht dafür beim 30. DTM nach. In Eibenstock beherrschte er die 170-köpfige Konkurrenz über die 30-Kilometer-Distanz und hatte mit einer Siegerzeit von 58:15 Minuten rund 30 Sekunden Vorsprung
auf seinen ärgsten Verfolger.
Für zwei Vereinskollegen hat bereits die Cross-Bundesliga begonnen. Beim Auftakt im niedersächsische Bad Salzdetfurth hatte sich die deutsche Cross-Elite mit starker internationaler Konkurrenz
auseinanderzusetzen. In der Junioren-Klasse beherrschten Fahrer aus Belgien, den Niederlanden und Tschechien das Geschehen. Alwin Beyer vom RSV 54 erreichte am ersten Tag als drittbester
Deutscher einen achtbaren 14. Rang. Tags darauf landete er auf Platz 22. Zwillingsbruder Oscar Beyer musste im ersten Rennen aufgrund von Stürzen und Defekten mehrfach das Rad wechseln, sodass es
lediglich zu Rang 33 reichte. Am zweiten Tag wurde er 31. (kfis)