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Erzgebirger fährt in Grimma aufs Podest

 

Obwohl beim Radcross im Grimmaer Stadtwald zwei große Venusberger Hoffnungsträger fehlten, konnte der RSV 54 Silber bejubeln. Zu verdanken war das einem tapferen Einzelkämpfer.

 

Venusberg - Die 15. Auflage des Radcross im Grimmaer Stadtwald wurde von zahlreichen Cross-Spezialisten unter den Radsportlern genutzt, um die Kräfte zu messen. Bei sonnigem, aber kühlem Herbstwetter hatten sich – verteilt auf die einzelnen Altersklassen – insgesamt 150 Teilnehmer eingefunden, um nach den Medaillen zu greifen. Vom RSV 54 Venusberg war dabei nur ein Sportler am Start. 

„Die Zwillingsbrüder Oscar und Alwin Beyer, die aktuell sehr erfolgreich sind, konnten aus gesundheitlichen Gründen leider nicht teilnehmen“, sagt Trainer Klaus Fischer, der sich dafür über einen starken Auftritt von Toni Albrecht in der Männerklasse freute.

 

Obwohl der Venusberger aus der 2. Reihe ins Rennen ging, hatte er sich schon nach wenigen Metern bis auf Rang 4 des 20-köpfigen Felds nach vorn gearbeitet. Vom einem Fahrer des Führungstrios, das aus Sportlern des Chemnitzer RSV bestand, wurde Albrecht immer wieder gekonnt ausgebremst. „So konnte sich das Duo an der Spitze einen entscheidenden Vorsprung erarbeiten. Erst nach einigen Anläufen gelang es Toni, sich am dritten Fahrer vorbei zu kämpfen“, so Fischer. Auch aufgrund eines Radwechsels, der aufgrund einer defekten Schaltung notwendig wurde, konnte Albrecht zunächst keinen Boden gutmachen. Weil Lennard Lein durch einen Kettenschaden ausfiel, reichte es für den Venusberger am Ende trotzdem zu Silber. (kfis)