Venusberger wollen Erfolgsserie ausbauen
In den vergangenen Rennen haben es zwei Cross-Spezialisten des RSV 54 aufs Podest geschafft. Das macht Mut fürs kommende Wochenende, das ein Rennen quasi vor der Haustür bereithält.
Venusberg - Doppeltes Programm für die Cross-Spezialisten unter den Radsportlern: Am Wochenende warten gleich zwei anspruchsvolle Rennstrecken auf sie. Während am Samstag mit der 23. Auflage des Rennens „Rund um den Auensee“ in Granschütz die Gunsha-Cross-Serie fortgesetzt wird, macht die Cyclo-Cross-Bundesliga am Sonntag in Chemnitz Station. Das Rennen „Rund um die Radrennbahn“ ist diesmal international ausgeschrieben, sodass auch auf die Starter des RSV 54 Venusberg, Alwin und Oscar Beyer, Jan Prell sowie Toni Albrecht, starke Konkurrenz wartet.
Trotzdem sind die Erzgebirger optimistisch. Allen voran Toni Albrecht, der in der Gunsha-Cross-Challenge zuletzt mit zwei Podestplätzen glänzte. In Borna erkämpfte der RSV-Starter „Rund um die Witznitzer Kippe“ Platz 3 im Elite-Feld dieser mitteldeutschen Rennserie. „Dank eines Blitzstarts war Toni sofort vorn dabei“, sagt Trainer Klaus Fischer über seinen Schützling, der kurz darauf in Radibor bei Sturm und Regen sogar am Sieg schnupperte. Auf Platz 2 liegend, wurde das Rennen jedoch vorzeitig beendet. „Weil zahlreiche Äste von den Bäumen fielen, war das im Interesse der Sportler“, so Fischer.
In der Cyclo-Cross-Bundesliga haben sich die in der U19 startenden Beyer-Zwillinge schon mehrfach in starker Verfassung präsentiert. So auch beim Münchner Super-Cross, wo sich Alwin Beyer nach zweiwöchiger Zwangspause (Trainingssturz) mit seinem Silberrang auf beeindruckende Weise zurückmeldete. Auch sein Bruder Oscar erwischte einen guten Start, musste dann aber seinem krankheitsbedingten Trainingsrückstand Tribut zollen und stieg vorzeitig vom Rad. Doch da gab es ja noch den aus Halle gekommenen RSV-Neuzugang Jan Prell, der im Gelände des Münchener Olympiaparks ein gelungenes Cross-Debüt hinlegte. „Als Dritter schaffte er es hinter Alwin aufs Treppchen – ein toller Einstand“, schwärmt Fischer.
Für Freude sorgten beim Venusberger Trainer auch Nachrichten aus Santiago de Chile. Bei den dortigen Welttitelkämpfen im Bahnradsport konnte der aus dem Marcus-Burghardt-Team hervorgegangene Felix Groß, der nun fürs Team Rembe rad-net aktiv ist, mit zwei Top-Resultaten überzeugen. Mit dem deutschen Vierer landete der ambitionierte RSV-Fahrer in der 4000-Meter-Mannschaftsverfolgung mit der zweitbesten jemals gefahrenen deutschen Zeit (3:48,5 min) auf Rang 5. In der 4000-Meter-Einerverfolgung fuhr Felix Groß in einem hochkarätig besetzten Feld mit 28 Fahrern zudem auf Rang 7. 4:08 Minuten stellten für ihn dabei eine persönliche Bestzeit dar. (kfis)