Auf einer wesentlich schwierigeren Runde als am Vortag in Vaihingen ging es am Sonntag in Magstadt beim 11. Wertungslauf um weitere wertvolle Zähler in der Cyclo-Cross Bundesliga.
Auf einem mehrfach zu meisterndem schlammigem, sowie technisch sehr anspruchsvollem Rundkurs mit ständigem Bergauf, Bergab, mussten die Teilnehmer sportliche Höchstbelastungen erbringen. Der RSV 54 ging an diesem Tag in der Juniorenklasse mit 3 Akteuren ins Rennen. Neben den Beyerzwillingen verstärkte der Hallenser Neuzugang Jan Prell die Venusberger Farben.
Mit einem super Start gelang es allen 3 RSV-Athleten in vorderen Positionen in den Rundkurs zu gehen. So befanden sich die Venusberger alle samt längere Zeit unter den Top 5 des über 20 Fahrer umfassenden Feldes. Während der 4 zu bewältigenden Runden wurden auf Grund der schlammigen Piste mehrere Radwechsel erforderlich. Damit waren alle Betreuer überaus stark gefordert um die gesamte Technik einsatzbereit zu halten.
Während RSV-Fahrer Jan Prell Opfer der Technik wurde (Schaltungsdefekt – musste das Rennen vorzeitig beenden!) überzeugten die Beyerzwillinge erneut mit einer Glanzleistung. So fuhr Oscar Beyer sein bisher bestes Saisonrennen. Am Ende wurde er mit Rang 3 belohnt und konnte sich über einen weiteren Podiumsplatz freuen.
Bruder Alwin war lange Zeit in einem Verfolgertrio (hinter dem späteren Sieger Elsäßer (Stevens Racing Team) vertreten und hatte das Podium in greifbarer Nähe. Gegen Ende musste er aber seine beiden Begleiter ziehen lassen und passierte wenige Sekunden später die Ziellinie auf Rang 4. Mit dieser Platzierung konnte der Venusberger seine Führung in der Gesamtwertung erfolgreich verteidigen!
In der Mastersklasse 2 wagte sich Mathias Mende (Vater der Zwillinge) nach krankheitsbedingter Rennpause (6 Wochen) wieder ins Wettkampfgeschehen. Mit einem super Start übernahm er sofort die Spitze. Während der 4 zu fahrenden Runden kam er mit den widrigen Bedingungen, sowie der bergigen Strecke gut zurecht und behauptete sich in einer Dreiergruppe, die um die Plätze 4 bis 6 feitete. Aus dieser Gruppe konnte sich Mathias Mende mit einem starken Finale noch absetzten und überquerte nach 40 Rennminuten die Ziellinie auf Rang 4.