Am Sonnabend hatte die diesjährige Gunsha Cross Challenge im thüringischen Frankenhain Station gemacht. Beim 7. und zugleich vorletzten Lauf (gleichzeitig Landesmeisterschaft Thüringen) hatten die Teilnehmer aus mehreren Bundesländern auf Grund des Wintereinbruchs erstmals in diesem Jahr komplett andere Bedingungen zu meistern. So stellte der 2 km Kurs am dortigen Biathlonzentrum völlig neue Bedingungen und Anforderungen an die teilnehmenden Radsportler.
Bei azurblauem Himmel und einigen Minusgraden ging es über teils leicht schneebedecktem, hartgefrorenem, glattem Untergrund. Die kurzen Steilanstiege mussten teils per Fuß erklommen werden. Auch die Abfahrten, sowie querenden Wurzeln und Technikpassagen verlangten von den Fahrern großes technisches Können ab.
Die beiden ins Rennen gegangenen Venusberger Männerakteure Toni Albrecht und Elias Morgensternhatten hatten sich trotz schwieriger Bedingungen über die 60 min-Distanz einiges vorgenommen. Gespannt war Trainer K. Fischer, wie der vor 2 Wochen in Erfurt arg gestürzte Schützling Toni Albrecht die Belastungen verkraftete.
Beiden Venusbergern gelang ein guter Start und sie gingen in vorderster Front auf den 8-mal zu umfahrendem Rundkurs. In der ersten Rennhälfte duellierte sich Toni Albrecht mit dem Seriensieger Florian Anderle (Team Rockets) im Kampf um die Führungsposition. Der Venusberger musste aber in der 2. Rennhälfte seinen Kontrahenten ziehen lassen. Albrecht wurde dann 2 Runden vor Schluss vom Thüringer Rosenthal eingeholt und es entbrannte ein harter Kampf um den 2. Tagesrang. Der Venusberger verhielt sich aber taktisch clever und konnte seinen Gegner in der letzten Runde wieder abschütteln. Mit 15 Sek. Vorsprung überquerte Toni auf Position 2 die Ziellinie. Damit war er am Ende der gefeierte Sieger in der Männer U 23 Klasse.
Mannschaftskollege Elias Morgenstern hatte in der 3. Runde erhebliche technische Probleme mit seinem Pedalsystem. So musste er über eine halbe Runde zu Fuß zum Materialdepot zurücklegen und büßte erheblich an Boden und Zeit ein. Nach erfolgter Mängelbeseitigung durch Mechaniker Ron Albrecht setzte er das Rennen fort. Trotz erheblichem Rückstand wurde er aber am Ende mit Rang 3 in der Männer U 23 – Wertung belohnt. Damit standen an diesem Tage 2 Venusberger auf dem Treppchen und die lange Anreise hatte sich mehr als gelohnt.