Plätze 50 und 54 für Beyerzwillinge bei Cross – Welt - Cup in Tabor

Am Sonntag war das tschechische Tabor Austragungsstätte eines weiteren UCI - Cyclo Cross - Weltcups. Dieser fand auf der WM-Strecke von 2024 statt. Der in diesem Jahr hartgefrorenen Untergrund machte die Rennen sehr schnell. Dennoch war fahrerisches Können und eine große Portion Härte und Einsatzbereitschaft gefragt. Für viele Fahrer wurde aber die enorme Kälte (- 8 ° C) zum Hauptproblem.

 

In dem schon sehr früh gestarteten Juniorenrennen (8:50 Uhr) hatte der Bundestrainer auf Grund der guten Bundesligaergebnisse die 2 Venusberger Oscar und Alwin Beyer nominiert. Somit durften sich Beide erstmals das Nationaltrikot überstreifen und die deutschen Farben in einem großen Wettkampf vertreten.

Die in den letzten Wochen mehrfach mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfendem Sportler mussten dadurch auch mit Trainingsrückständen diese erste internationale Bewährungsprobe in Angriff nehmen.

 

Im internationalen Starterfeld der 70 ins Rennen gegangenen Fahrer mussten Beide aus der hinteren Startreihe die 40 Rennminuten in Angriff nehmen. So hingen die „Trauben“ um vordere Platzierungen von vorn herein schon sehr hoch.

 

Auf Grund der Kälte hatte Oscar nicht die richtige Handschuhwahl getroffen und musste dadurch mit erheblichen Problemen (Lenken, Bremsen usw.) fertig werden. Bei Radwechsel bekam der RSV-Sportler dickere Handschuhe und fand danach wieder besser ins Rennen. Am Ende reichte es zu Rang 54.

 

Bruder Alwin konnte sich während der 5 zu fahrenden Runden mit einer konstanten Leistung etwas nach vorn arbeiten. Am Ende überquerte er auf Position 50 die Ziellinie (2. Deutscher).