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Trotz vier Podestplätzen: Nur ein Starter jubelt

Beim 12. Finsterwalder Querfeldeinpreis waren vier Venusberger Radsportler ganz vorn dabei. Ein Versäumnis im Vorfeld wirkte sich jedoch negativ auf die Wertung der Landesmeisterschaft aus.

Venusberg - Radsportler aus Sachsen und Brandenburg haben beim 12. Finsterwalder Querfeldeinpreis um die Landesmeistertitel im Cyclo-Cross gekämpft. Auf einem verwinkelten sowie mit kurzen Anstiegen und Abfahrten versehenen 2,5-Kilometer-Rundkurs überzeugten auch die Starter des RSV 54 Venusberg. Obwohl vier von ihnen das Podest erklommen, durfte nur einer eine Medaille mit nach Hause nehmen. „Nicht alle hatten ihre Meldung rechtzeitig an den Veranstalter abgegeben, sondern erst vor Ort“, berichtet Trainer Klaus Fischer. Wie sich herausstellte, war das für die Meisterschaft zu spät.

Ausgelassen jubeln durfte somit nur Toni Albrecht, der sich im Wettbewerb der Männer über sechs Runden den Sieg sicherte. „Er war bestens vorbereitet und wollte unbedingt aufs Podium“, so Fischer. Zunächst in einem Führungstrio und dann allein an der Spitze drehte der U23-Starter des RSV einsam seine Runden. „Damit konnte sich Toni nach Gold im Zeitfahren über einen weiteren Landesmeistertitel freuen“, so der Trainer. Der andere Venusberger U23-Fahrer Elias Morgenstern, durch einen grippalen Infekt angeschlagen, landete auf Rang 6.

Im Juniorenrennen zeigten die beiden RSV-Vertreter Alwin Beyer und Jan Prell eine starke Leistung. Mit einem Cottbusser setzten sie sich früh vom Feld ab, wenig später war das Duo allein unterwegs. Im Finale um den Tagessieg überraschte Beyer seinen Vereinskameraden an einer kniffligen Stelle mit einer Attacke und erkämpfte mit einer Radlänge Vorsprung Platz 1. Damit war der Venusberger Doppelsieg im 12. Querfeldeinpreis perfekt. Da beide aber den Meldetermin nicht eingehalten hatten, gab es keine weiteren Medaillen in der sächsischen Meisterschaftswertung. Ähnlich erging es Senior Matthias Mende, der in der Masters-Klasse 2 den 3. Rang belegte. (kfis)