Elias Morgenstern mit ordentlichem Bundesligaauftritt auf dem Sachsenring

Traditionell war auch in diesem Jahr wieder die Grand Prix – Strecke auf dem Sachenring Schauplatz für die Radsportler. So ging es bei der 86. Auflage des Westsachsenklassikers für die Elitefahrer der Männerklasse um den Auftaktsieg in der diesjährigen „Die Lila Logistik Rad-Bundesliga“. Traditionell zeigte sich auch in diesem Jahr wieder das Wetter nicht gerade von seiner besten Seite. So hatten die über 150 Teilnehmer des Männerrennens mit ungemütlichen Temperaturen (um die 10 ° C), teils heftigem und zugleich kühlen Wind und in der Mitte des Rennend mit Regenschauer zu kämpfen. Dennoch bot das Klassefeld auf den 36 schweren Runden (126 km) tollen Sport. Im Feld der Männer mit Toni Albrecht (Team Skull Racing) und Elias Morgenstern (Einzelstarter) auch 2 Venusberger Akteure, die den gefürchteten Kurs in Angriff nahmen. Hinzu kam noch der Ex-Venusberger Bahnnationalfahrer Felix Groß (Team Standert Brandenburg).

 

 

Trotz eines sehr hohen Tempos und des heftigen Kantenwindes blieb ein unerwartet großes Feld (mit den 3 Venusbergern) lange Zeit zusammen. Nach 7 absolvierten Runden bildete sich dann aber eine rennentscheidende 3-köpfige Spitzengruppe, die zu Halbzeit des Rennens durch ein weiteres Trio verstärkt wurde. Da alle großen Teams in der Spitzengruppe vertreten waren, konnte die Führungsgruppe ihren Vorsprung rasch auf über 1:30 min. ausbauen. Am Ende konnte sich der von Anfang an in der Spitze vertretene Silas Koech (Team Lotto Kern-Haus) noch leicht aus dieser Gruppe absetzten und einen verdienten Sieg feiern. Gegen Ende des Rennens gelang es noch einigen weiteren Fahrern, sich aus dem Feld heraus abzusetzen. So ging es im über 70 Fahrer verbliebenem Hauptfeld nur noch um Rang 21. Hierbei reichte es für Felix Groß noch zu einem akzeptablen 28. Rang. Der erst aus der Juniorenklasse aufgestiegene Venusberger Elias Morgenstern konnte bei seinem erst 2. Männerrennen als Einzelfahrer mit gutem taktischem Verhalten seinen Trainer überzeugen und mit dem großen Feld die Ziellinie überqueren. Am Ende sicherte er sich als 10 der Bundesliganachwuchswertung mit Rang 85 sogar noch Zähler in der Radbundesligawertung und erhielt vom Trainer ein Sonderlob für seinen starken Bundesligaeinstand bei den Männern!

 

 

 

Für Toni Albrecht verlief das Rennen leider nicht wunschgerecht. So hatte der mit guter Form aus dem Trainingslager aus Italien zurückgekehrte Venusberger nach einer darauffolgenden Grippe noch nicht wieder sein volles Leistungspotential zur Verfügung. Dennoch konnte er sich bis zur 17. Runde im großen Feld behaupte. Hier wurde er auf Grund eines Sturzes (durch regennasse Fahrbahn) ausgebremst und musste sich ins Kiesbett retten, um schlimmeres zu vermeiden. Durch diesen Zwischenfall verlor er aber leider den Anschluss zum Feld. In einer kräftezehrenden 4 Runden wehrenden Aufholejagd konnte er aber wieder den Anschluss zum Feld herstellen. Leider fehlten ihm im Finale die investierten Körner und er verlor in der 29. Runde erneut den Anschluss zum Feld. 3 Runden vor Rennende wurde er dann vom Kampfgericht aus dem Wettbewerb genommen und auf Platz 104 ins Ergebnis eingefügt. Der Venusberger zeigte sich jedoch mit seiner erbrachten Leistung zufrieden und hofft bei den folgenden Rennen auf etwas mehr Glück!