Auf der schön über viele Jahre bestens bewährten Standartstrecke in Sülzetal (Sachsen-Anhalt) ging es am Samstag für die Radsportler um die ersten Medaillen des Freistaates Sachsen im Jahre 2026.
Je nach AK musste die 4,5 km-Strecke bei sommerlichen Bedingungen (Sonne, Temperaturen um die 25 ° C) und leichtem Wind mehrfach absolviert werden (mehrere Wenden erforderlich).
Im Männerrennen der Klasse U 23 nahmen Toni Albrecht und Elias Morgenstern die 27 km-Distanz im Kampf gegen die Uhr in Angriff. Während Elias Morgenstern mit seiner Straßenmaschine keine besondere Zielvorgabe umzusetzen hatte (nur Langzeitbelastung mit WK-Härte, um sich auf die am kommenden Sonntag anstehende Erzgebirgsrundfahrt – Bundesligarennen vorzubereiten), ging es für Toni Albrecht mit seiner speziellen Zeitfahrmaschine schon um eine Medaille. Auf den 6 zu absolvierenden Schleifen gelang es Toni trotz teils mittelmäßigen Windes auf der Startgeraden mit einer konstanten Leistung aufzuwarten und die Medaillenchance zu wahren. Wenngleich Toni mit seiner eigenen Leistung nicht voll und ganz zufrieden war, beherrschte er die U 23-Konkurrenz. Mit 4 Sek. Vorsprung bezwang er Zeitfahrspezialist Hugo Schiffner (DHfK Leipzig) und mit 6 Sek. Vorsprung Julian Gemerek (RSV Speiche Leipzig). Damit konnte der Venusberger seinen Meistertitel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen und sich mit der Goldmedaille schmücken.
In der Mastersklasse 2 vertrat Markus Werner (Bauauf LAWI) die Venusberger Farben. Auf ihn warteten 18 schwere Kilometer. Diese meisterte er ebenfalls mit Bravour und konnte sich gegen seinen Teamkameraden Marco Seifert durchsetzen. Damit Meistertitel 2 für den RSV 54.
Im Juniorenwettbewerb U 19 vertrat der Hallenser Jan Prell die orange-blauen Venusberger Farben. Nach nur 2 Wochen Vorbereitungszeit (war seit dem Italientrainingslager verletzungsbedingt 5 Wochen außer Gefecht) konnte keiner vorhersagen, was der derzeitige Leistungsstand von Prell in Hinblick auf die Medaillenvergabe wert war. Dennoch bestand die Zielsetzung für den Venusberger, sich 1 Medaille zu sichern!
Er zeigte großem Kampfgeist wurde er den Erwartungen gerecht. Mit seiner Zeitfahrmaschine absolvierte er die 18 km – Distanz in 24:09 min. Damit konnte er sich ziemlich deutlich (50 Sek. Vorsprung) gegen den Leipziger Dominic Hennig (RSV Speiche) durchsetzen und einen weiteren Meistertitel für die Venusberger sichern.
In der Männer-Eliteklasse nahm der Ex-Venusberger Felix Groß das Rennen in Angriff. Hinter dem Hildesheimer Lars Batlau erreichte Groß die 2-beste Zeit (33:55 min). Da beide jedoch nicht dem LV Sachsen angehören, gab es für sie keine Medaillen.