Am Sonntag wurde mit Start und Ziel vor dem Einsiedler Brauhaus die traditionelle Erzgebirgs-Rundfahrt (Bundesligarennen) gestartet. Auf die über 120 Teilnehmer aus allen renommierten deutschen Spitzenteam wartete bei herrlichem Rennwetter insgesamt 162 schwere Rennkilometer. Hierbei mussten alle gefürchteten und bekannten Anstiege des Erzgebirges absolviert werden. So standen 4 Bergwertungen (Waldkirchen, Kalkwerk, Bernsbach, Eibenberg) und 3 Sprintwertungen (Großwaltersdorf, 2 x Herold) auf dem Plan.
Die 4 ins Rennen gegangenen Venusberger Akteure nahmen in verschiedenen Team dieses Bundesligarennen in Angriff (Pepe Albrecht – Rembe rad-net), Toni Albrecht und Elias Morgenstern – beide Skull Racing Team, Felix Groß (Standert Brandenburg).
Nach einigen Traingseinheiten auf dem Streckenabschnitt wollte man auf heimischem Terrain um vordere Platzierungen mitmischen. Doch am Ende sah das Fazit ernüchtern aus. Lediglich der Sieger des letzten Bundesligarennens Pepe Albrecht schaffte mit großem Kampf mit Rang 17 am Ende eine vordere Platzierung für das Venusberger Lager. Dabei sah es bis km 60 alles Verheißungsvoll für Pepe aus, da sich nach dem Scharfrichter von Pockau hinauf zum Kalkwerk eine kleine Spitzengruppe (mit Pepe absetzen konnte. Doch die Gruppe wurde später wieder vom immer weiter zerbröckelnden Feld gestellt. Im weiterem Rennverlauf bildeten sich durch weitere folgende Anstiege und Wind bis in Richtung Ziel mehrere kleinere Grüppchen. Pepe Albrecht erreichte in der 3. Gruppe das Ziel und erfüllte mit Rang 17 die Erwartungen (wenngleich die Messlatte etwas höher lag).
Bruder Toni Albrecht gefiel gleichfalls mit großem Kampfgeist, hatte aber an den Anstiegen schon einige Probleme. So kam er mit der 5. Gruppe ins Ziel und überquerte auf Position 42 die Ziellinie.
Da durch große Zeitrückstände, bzw. durch Überforderung wurden vieler Sportler vorzeitig aus dem Rennen genommen wurden. So fanden sich am Ende in der Ergebnisliste nur 52 Sportler wieder. Somit also über die Hälfte der gestarteten Sportler vorzeitig aus dem Rennen (darunter auch E. Morgenstern und F. Groß), was die Härte und extremen Anforderungen des Streckenproviel (3100 Hm) widerspiegelt!