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Meistertitel verleiht frischen Schwung

 

Für kommende Aufgaben sehen sich die Radsportler des RSV 54 gut gerüstet. Vor allem ein Vertreter aus dem Juniorenbereich ist guter Dinge, da er gerade einen großen Erfolg feiern konnte.

 

Von Andreas Bauer

 

Venusberg - Mit den Sparkassen-Classics „Rund um Fremdiswalde“ geht am Wochenende für die Starter des RSV 54 Venusberg die Radsportsaison weiter. Für dieses Rundstreckenrennen in der Nähe von Grimma, bei dem ein welliger Neun-Kilometer-Kurs siebenmal zu bewältigen ist, haben sich die Erzgebirger viel vorgenommen. Schließlich haben sie gerade erst bei den Sachsenmeisterschaften im Straßenfahren Selbstvertrauen getankt. Vor allem ein Vereinsvertreter geht aus dem Wettkampf des RSC Sachsenblitz Burgstädt, bei dem auch Sachsen-Anhalt vertreten war, gestärkt hervor.

 

Im gemeinsamen Rennen der Männer und Junioren waren 60 Fahrer am Start. „Da das nur leicht wellige Streckenprofil des 6,5-Kilometer-Rundkurses bis auf eine kurze steile Rampe keine riesigen Herausforderungen an die Sportler stellte, waren in einem überaus schnellen Rennen die zahlreichen Ausreißversuche nicht von Erfolg gekrönt“, berichtet der Venusberger Trainer Klaus Fischer. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 41 Stundenkilometern rollte das Feld auf den Flachstücken immer wieder zusammen. „Zudem fehlte der Wind, der das Rennen hätte schwer machen oder Vorentscheidungen hätte herbeiführen können“, so Fischer.

 

Die drei Venusberger Fahrer waren mehrfach in Gruppen vertreten, die Ausreißversuche wagten. Ein Mann war fuhr jedoch allen davon: Überlegener Tagessieger wurde Patrick Reißig vom Team Benotti Berthold, der die Hälfte des Rennens als Solist an der Spitze absolvierte. Gegen Ende konnten sich noch drei weitere Starter vom Feld absetzen. Venusberger gehörten nicht dazu, doch auch mit Rang 5 der Männer konnte Zeno Winter die Erwartungen erfüllen. „Toni Albrecht fehlte nach mehreren nicht von Erfolg gekrönten Ausreißversuchen im Finale das nötige Durchsetzungsvermögen“, berichtet Fischer. Position 13 bedeutete für Albrecht in der Sachsenwertung Platz 5. Mit Juniorenfahrer Jan Prell hatte der RSV aber noch ein weiteres heißes Eisen im Feuer, das nach 97,5 Kilometern mit dem Hauptfeld ins Ziel kam. „In einem tollen Finale sprintete er als bester Junior auf Rang 4 des Feldes. Damit war er der gefeierte Landesmeister seiner Klasse“, so Fischer stolz. (anr)

 

Zitat:

„In einem tollen Finale sprintete er als bester Junior auf Rang 4 des Feldes.“ Klaus Fischer RSV-Trainer