RSV- Starter mit ordentlichem Bundesligaauftritt am Wochenende

Am Samstag hatte die Deutsche Radsportelite einen langen Anreiseweg (7 Std. Fahrzeit für die Venusberger Teilnehmer) zurückzulegen, ehe man den Austragungsort des Bundesligarennens im schweizerischen Gippingen erreicht hatte. Am Ende konnte man aus Venusberger Sicht jedoch feststellen, dass sich die enormen Reisestrapazen dennoch gelohnt hatten.

 

Die 3 angereister RSV-Akteure Toni und Pepe Albrecht (Männer), sowie Jan Prell (Junioren) hatten hierbei Schwerstarbeit zu verrichten. Auf einen mehrfach zu umrundenden bergreichen 10,1 km Rundkurs gestalteten sich die Rennen zu einem regelrechten Ausscheidungsfahren. So erreichten in der Männer,- sowie Juniorenklasse lediglich von den 120 gestarteten Fahrern nur 50 die Ziellinie.

Auf die Juniorenfahrer warteten insgesamt 111 km (11 Runden) mit 1770 Hm. Der auf Grund zurückliegender Krankheit mit erheblichen Trainingsrückstand behaftete Venusberger Jan Prell stand hierbei vor seinem 1. wichtigen Bewährungsprobe. Trainingstechnisch konnte er aber die großen Herausforderungen meistern und am Ende mit einem überzeugenden Ergebnis aufwarten. Nach einem Führungsduo befand sich der Venusberger in einem Verfolgertrio und hatte somit noch die Möglichkeit auf einem Podiumsplatz. Doch es sollte leider nicht sein. Dennoch überraschte Jan Prell im positiven Sinne mit einem nicht für möglich gehaltenen 5. Rang! Zudem gab es einen weiteren Grund zur Freude. Mit dem Saxonia Junior Racing Team landete Jan Prell auf Tagesrang 1 der Mannschaftswertung.

 

Im Männerrennen hatte das große Starterfeld 15 schwere Runden mit 151,5 km und 2415 hm zu meistern. Der nicht 100 % fit ins Rennen gegangene Pepe Albrecht erfüllte dennoch die Erwartungen als derzeit Gesamtfünfter der Bundesligawertung. Nach 2 Spitzenreitern und einigen kleineren Grüppchen sprintete er in einer knapp 20 Fahrer zählenden Verfolgergruppe auf Rang 3 dieser Gruppe. Dies reichte zu Tagesrang 17 und der Verteidigung von Platz 5 der Gesamtwertung.

 

Der knapp 2 Wochen Höhentrainingslager im italienischen Livigno (über 2000 m Höhe) absolvierte Toni Albrecht war auf Grund der Umstände ohne große Erwartungen ins Rennen gegangen. 3 Runden vor Ende des Rennens wurde Toni Opfer der überhöhten Belastungen und beendete das Rennen vorzeitig!